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Low Carb – Ein Erfahrungsbericht

Schon als Kind war Karina pummelig. Aus dem pummeligen Kind wurde ein dicker Teenager und schließlich eine übergewichtige Erwachsene. Ein Schicksal, das Karina mit vielen Leidensgenossinnen und Leidensgenossen teilt. Begleiten Sie in diesem Artikel die junge Frau auf dem Weg zu einem Körper, in dem sie sich heute wohler fühlt, und entdecken Sie vielleicht auch für sich dem Weg zum Wohlfühlgewicht.

Der Weg bis zur Wende

Karina war schon immer dick. Was bei ihr als Kind oft noch mit „Babyspeck“ entschuldigt wurde, hielt sich aber – und wurde mehr. Schon als Teenager musste sie daher zusehen, wie der Zeiger der Waage immer weiter Richtung 100 Kilo rückte und diese Schwelle schließlich übersprang.

Stress, Streit, Wut und auch den Frust über den eigenen Körper bekämpfte sie mit Essen. Vor allem Süßes wie Schokolade hatte es ihr angetan. Nach einer Naschorgie war ihre Welt für einen Moment wieder in Ordnung. Doch mit jeder dieser Anfälle rückte auch das Gewicht wieder ein Stück nach oben. Mit Anfang 20 wog Karina dann schließlich 140 Kilo.

In dieser Zeit lernte sie ihren Freund kennen. Michael faszinierte sie. Seine natürliche, humorvolle Art, aber auch seine Bodenständigkeit zogen sie in seinen Bann. Mit diesem Mann konnte sie sich mehr vorstellen als nur ein paar gemeinsame Nächte. Und er akzeptierte sie, wie sie war. Trotzdem begann Karina, sich unwohl in ihrer Haut zu fühlen. Sie wollte die überschüssigen Pfunde loswerden. Ein ganz neues Lebens- und Körpergefühl sollte her.

Der schwere Weg zur richtigen Diät

Das Ziel war klar: Die Pfunde müssen runter. Nur vom „wie“ hatte Karina noch keine klare Vorstellung. So startete sie verschiedene Versuche von der Formular-Diät bis hin zu Weight Watchers. Doch die Versuche verliefen schnell im Sande. Zu langweilig, zu eintönig, zu anstrengend, zu restriktiv. Gründe gab es viele und so suchte sie weiter.

Schließlich entdeckte Karina Low Carb. Auch hier kämpfte sie anfangs mit Problemen. Sie aß einfach immer das Selbe und so war der Speiseplan wenig abwechslungsreich. Schon dachte sie über ein Ende der Diät nach, als sie den Tipp von einer Freundin bekam, doch einfach mal alle Low Carb Lebensmittel aufzuschreiben und daraus ihre Einkaufslisten und Gerichte zu basteln. Da war er, der Durchbruch, den sich Karina immer erhofft hatte. Durch die nun viel abwechslungsreicheren Mahlzeiten fiel es ihr nicht mehr schwer, die Diät einzuhalten.

Für sie der größte Pluspunkt: Sie musste nicht hungern. Was früher Nudeln, Kartoffeln und Co. waren, war nun Gemüse. Die Portionen an sich waren immer noch genauso groß wie vorher.

Low Carb Erfahrungsbericht

Low Carb Erfahrungsbericht ©iStockphoto/Daniel Ernst

So hat Low Carb Karinas Essverhalten verändert

Mit der Low Carb Diät begann Karina zu hinterfragen, warum sie eigentlich aß. War es wirklich Hunger? Oder war es Frust, Stress oder Langeweile? Oder war es einfach gerade Zeit für Frühstück, Mittag oder Abendbrot? Dabei stellte sie fest, dass sie oft gar nicht aus Hunger aß. Somit fielen Wut-, Langeweile- oder Gewohnheitsmahlzeiten nach und nach weg und wurden durch Mahlzeiten ersetzt, die sie wirklich sättigen sollten. Ebenso fielen Frustmahlzeiten mit Schokolade, Gummibärchen oder Kuchen weg.

Der Blick auf die Kohlenhydrate hat jedoch nicht nur Karinas Essverhalten verändert. Auch ihrer Liebe zu Softdrinks wie Cola, Limonaden und ähnlichem sagte sie nun auf Nimmerwiedersehen.

Die erste Zeit mit Low Carb

Schon vor dem Beginn der Low-Carb-Diät hatte Karina gelesen, dass es in der Zeit der Umstellung zu Nebeneffekten kommen konnte. Und die spürte sie in den ersten Wochen auch. Ihr fehlte die Energie, sie fühlte sich oft müde und schlapp. Dazu kamen vorübergehend Kopfschmerzen und eine recht gedämpfte Stimmung. Da hieß es durchhalten, denn sie wusste, dass diese Symptome des Zuckerentzuges verschwinden würden. So biss sie für einige Wochen die Zähne zusammen – und schließlich ließen die Symptome nach. Sie fühlte sich wieder energiegeladener, besser – und leichter. Letzteres war auch den ersten Ergebnissen auf der Waage zu verdanken, die sie anspornten, mit der Diät weiterzumachen.

Low Carb – Karinas Fazit

Mit gut 140 Kilo war Karina ins Rennen um ihr Wohlfühlgewicht gegangen. Inzwischen ist sie davon schon gut 55 Kilo losgeworden und hat die magische 100-Kilo-Grenze damit schon ein gutes Stück hinter sich gelassen. Das ist ihr noch immer ihr größter Ansporn weiterzumachen.

Doch auch Karinas Alltag hat sich verändert. Hatte sie früher die Zeit gern einmal mit Kuchen oder Schokolade auf der Couch verbracht, zieht es sie nun zum Sport. Der macht gute Laune und hilft beim Abnehmen. Walking und Schwimmen haben es ihr angetan. Aber auch der Gang ins Fitnessstudio ist für sie inzwischen Alltag. Fragt man sie heute, möchte sie die Veränderungen in ihrem Leben nicht mehr missen. Das Essen ist lecker und abwechslungsreich. Der Sport hilft beim Abnehmen und macht zudem noch gute Laune.


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