Skip to main content

Laufen im Herbst: So macht’s richtig Spaß

Morgens dunkel, abends auch schnell finster und tagsüber auch noch dazu alles grau in grau. Wenn das Wetter schlechter und die Tage kürzer werden, sind das nicht gerade optimale Bedingungen, um sich fürs Laufen aufzuraffen. Dabei wären gerade jetzt die Bedingungen optimal, denn die recht heißen Sommermonate laden ja auch nicht gerade dazu ein, regelmäßig Outdoor-Sport zu betreiben. Vorbei mit den Ausreden! Gerade wer sich im Herbst aufrafft, um regelmäßig seinen Körper zum Laufen zu bewegen, wird doppelt belohnt. Lesen Sie im folgenden Artikel, warum das so ist.

Herbsttief?

Ein wesentlicher Nachteil am Herbst ist das schwindende Tageslicht. Da es immer früher finster wird, stellt sich der Körper automatisch auf Ruhe ein, dadurch sinkt der Serotoninspiegel. Beste Bedingungen, dass der Winterblues voll durchbricht. Doch dem kann man durchs Laufen hervorragend entgegensteuern, da durch das Tageslicht sowie durch die Sonne der Körper mit dem so notwendigen Glückshormon Serotonin versorgt wird. Studien haben sogar gezeigt, dass Laufen gegen Depressionen hilft, da durchs Laufen stimmungsaufhellende Botenstoffe freigesetzt werden. Wer sich also zum Laufen aufmacht, kann die wunderbare Herbstfrische nutzen, um sein Körpergefühl bewusst zu schärfen und darüber hinaus vor dem Winterblues regelrecht „davon laufen“. Aber wie schafft man es, sich erfolgreich für Sport zu motivieren?

Laufen im Herbst

Laufen im Herbst @iStockphoto/gaspr13

So funktioniert’s

Um sich langfristig fürs Laufen begeistern zu können, benötigt man eine Strategie. Diese sorgt dafür, dass bei Rückschlägen – die meistens unvermeidbar sind – sofort eine Lösung parat ist. Ein Beispiel für das gedankliche Überwinden von Hindernissen: „Wenn ich abends von der Arbeit erschöpft nachhause komme, aber trotzdem eine Runde laufe, geht es mir anschließend sicher besser“. Weiß man im Vorhinein, dass es in der Arbeit unter Umständen später werden könnte, wäre eine mögliche Lösung, dass man in der Früh etwas früher aufsteht und in den Morgenstunden läuft. Setzen Sie auf jeden Fall da an, wo Ihr persönlicher Schwachpunkt liegt. Jeder kennt am besten seine eigenen Schwachstellen. Falls Sie sich alleine nicht regelmäßig aufraffen können, wieso nicht den Partner oder einen guten Freund oder eine gute Freundin dazu motivieren, gemeinsam zu joggen? Verabreden Sie sich am besten zu einem festen Termin. Das hat den Vorteil, dass beide den Termin eher ungern absagen, weil niemand als Drückeberger da stehen will. Sorgen Sie beim Laufen für Abwechslung, indem Sie nicht immer die gleichen Strecken laufen, sondern auch mal etwas Neues ausprobieren. Seien Sie dabei jedoch immer realistisch und setzen Sie sich nicht zu sehr unter Druck, um nicht die Freude zu verlieren.

Lauflust durchs richtige Outfit

Nicht zu vergessen ist natürlich die richtige Ausrüstung zum Laufen. Neue Laufschuhe oder ein neues Outfit sorgen auch dafür, dass das Laufen gleich mehr Spaß macht, vor allem dann, wenn es die richtige Bekleidung ist. Eine Funktionskleidung, die den Schweiß von innen nach außen weiterleitet und so die Feuchtigkeit nach außen trägt, ist unumgänglich. Auf Kleidung aus Baumwolle sollte eher verzichtet werden. Aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse in der kühleren Jahreszeit durch Nässe oder Nebel sollte auch darauf geachtet werden, dass Reflektoren an der Bekleidung angebracht sind.