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Kokosöl – gesund, lecker, vielseitig

Kokosöl – gesund, lecker, vielseitig

Kokosöl ist in den letzten Jahren zu einem echten Trend geworden – dabei ist das Öl keinesfalls eine Neuheit, sondern natürlich schon so lange existent, wie es auf der Welt Kokosnüsse gibt. Gesundheitliche Vorteile bietet Kokosöl ebenso wie zahlreiche Möglichkeiten zur Verwendung: Sei es zum Kochen und Backen oder als Kosmetikprodukt – wir zeigen Ihnen, wie vielseitig das gesunde Öl sein kann und wie Sie es richtig anwenden.

Kokosöl – was ist das genau?

Kokosöl entstammt – natürlich – der Kokosnuss, genau genommen aus dem getrockneten Fruchtfleisch. Schon seit Jahrtausenden hat das wertvolle Öl in vielen Regionen der Erde eine große Bedeutung: Die Ureinwohner in der Südsee nutzten es schon damals als vielseitiges Lebensmittel, gleichzeitig kommt es dort bis heute auch in der Körperpflege vor. In den 80er-Jahren stellte man im Zuge verschiedener Forschungen schließlich fest, dass Menschen, welche Kokosöl regelmäßig in ihren Speiseplan einbinden, seltener an Erkrankungen des Herz-Kreislaufapparats leiden. Ein gutes Beispiel stellten die Inselbewohner Polynesiens dar, welche fast ausschließlich Kokosfett in der Küche verwenden. Verglich man zudem die Wirkungsweise von Kokosöl mit der von anderen – vermeintlich ebenso gesunden – Fetten wie Soja- oder Sonnenblumenöl, so zeigte sich klar, dass diese Öle nicht annähernd eine so gesundheitsfördernde Wirkungsweise mit sich brachten.

Noch immer hält sich der Mythos „Fett macht fett“ hartnäckig. Somit sollte man ganz klar gesunde Fette in seine Ernährung integrieren. Allerdings gehen die Meinungen, was als „gesund“ bezeichnet werden darf, auseinander. Eine falsche Verwendung von Ölen oder auch schlichtweg die Auswahl ungesunder Fette kann dazu führen, dass wir kaum oder nur unzureichend davon profitieren – oder unser Körper sogar davon Schaden nimmt. Insbesondere bei starkem Erhitzen entstehen häufig giftige Transfette, welche der Leistungsfähigkeit des Körpers schaden können. Eine wunderbare pflanzliche Alternative ist daher das Kokosöl: Es lässt sich vielseitig verwenden und schmeckt noch dazu hervorragend.

Kokosöl

Kokosöl ©iStockphoto/Magone

Gesunde Ernährung mit Kokosöl: Wichtige Tipps zum Thema

Wissenschaftliche Untersuchungen beweisen immer wieder, dass Kokosöl eine Senkung des Cholesterinspiegels im Blut mit sich bringen kann – auch viele andere gesundheitliche Vorteile, wie das Abtöten von Keimen oder das Bekämpfen von Pilzen zeigen sich im Zuge zahlreicher Tests. Darüber hinaus sind die MCT-Fettsäuren, welche im Kokosfett enthalten sind, eine der besten Energiequellen für unseren Körper. Das liegt daran, dass die wertvollen Fettsäuren von der Leber sofort verarbeitet werden können. Ernährt man sich generell eher kohlenhydratearm, dann lässt sich auf diese Weise verhindern, dass ein typischer „Einbruch“ an Leistung und Kraft entsteht und man trotzdem weiterhin vital, agil und fit bleibt. Noch dazu sättigt Kokosfett in der Regel deutlich schneller als andere Fette – das ist natürlich ein willkommener Nebeneffekt, wenn man auf seine Linie achten möchte.

Kokosöl und seine Qualitätsunterschiede

Kokosöl ist im Vergleich zu anderen Fetten deutlich hitzebeständiger und lässt sich somit hervorragend zum Kochen und Braten verwenden. Vergleicht man es mit dem Verhalten von Raps- und Olivenöl unter Einwirkung von Hitze, so wird es weder instabil noch entstehen schädliche Transfette.
Wichtig ist allerdings, sich darüber im Klaren zu sein, dass Kokosöl nicht gleich Kokosöl ist: Es gibt durchaus Unterschiede bei den hierzulande erhältlichen Produkten, die sich insbesondere in der Qualität zeigen. Nicht wenige Produkte sind industriell zusätzlich verarbeitet worden – zum Teil sogar so sehr, dass man seinem Körper eher schadet als etwas Gutes tut.

Ein gutes Beispiel ist Palmin, welches mit vielen Chemikalien verarbeitet wird und somit alles andere als gesund für uns ist. Hochwertiges Kokosöle erkennt man daran, dass sie naturbelassen und kaltgepresst sind – und das auf eine möglichst schonende Art und Weise. Trägt ein Produkt die Bezeichnung „virgin“ oder „nativ“, dann ist dies ein guter Indikator für eine hochwertige Qualität und man kann davon ausgehe, dass noch viele der wertvollen Inhaltsstoffe darin vorhanden sind.

Natives Kokosöl schmeckt somit nicht nur lecker, sondern bietet zugleich nahezu unendlich viele Möglichkeiten zur Verwendung in der Küche. Der Organismus erhält über die Ernährung gute Fette und eine hervorragende Prävention vor zahlreichen Erkrankungen. Ebenfalls ist die starke Hitzebeständigkeit ein Aspekt, der unbedingt positiv hervorzuheben ist.

Kokosöl – ein echtes Superfood in der Küche

Ganz ohne Zweifel ist Kokosöl ein echtes Superfood, das im Rahmen einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung nicht fehlen sollte. Seine Wirkungsweisen sind vielseitig und beachtenswert: Es wirkt sich auf den Körper antivital, antimykotisch und antimikrobiell aus, behält bei hohen Temperaturen seine Nährstoffe und ist somit die wohl beste Lösung zum Backen und Braten.
Doch wie genau setzt sich das Öl eigentlich zusammen? Grundsätzlich besteht Kokosöl zu etwa 90% aus gesättigten Fettsäuren. Ein großer Teil davon – bis zu 70% – sind sogenannte mittelkettige Triglyceride, kurz genannt MCT. Diese wiederum bestehen zu rund 50% aus Laurinsäure, welche gegen Batkerien, Protozoen und Viren besonders gut wirken kann. Daher kommt die Säure im medizinischen Bereich oft zur Geltung. Ebenso enthält Kokosöl Caprylsäure, welche ebenfalls eine antimikrobielle Wirkungsweise aufweist.

Was unterscheidet gesundes Kokosöl von ungesunden Fetten?

Die Diskussion über „gute“ und „schlechte“ Fette ist sicherlich nichts Neues – immer wieder gehen die Meinungen auseinander, immer wieder untersuchen Forscher die Wirkungsweisen verschiedener Öle. Allerdings sind sich Experten beim Kokosöl bislang einig: Das gesunde Pflanzenfett wirkt sich so positiv auf den Körper aus wie kaum ein anderes. Das ist jedoch nicht selbstverständlich, denn ein großer Teil der pflanzlichen Fette schaden unserem Organismus eher, als dass sie ihn unterstützen.

Hier fragen sich nicht wenige Menschen, woran das eigentlich liegen mag. Ein großer Faktor ist sicherlich die chemische Instabilität. Weil viele ungesättigte Fettsäuren darin enthalten sind, können diese unter Einfluss von Sauerstoff, Licht und Wärme oxidieren, wodurch sich im Körper giftige Stoffe entwickeln. Beim Kokosöl ist dies allerdings anders: Hier bleibt die chemische Stabilität erhalten. Kokosöl lässt sich somit grundsätzlich auch korrekt als „Kokosfett“ bezeichnen. Denn: Bei einer Umgebungstemperatur von weniger als 25 Grad Celsius wird das Öl fest und nimmt die Konsistenz einer Creme an, ganz ähnlich wie normales, streichbares Fett. Das macht die Dosierung besonders einfach: Es lässt sich löffelweise aus dem Tiegel entnehmen und natürlich so hervorragend in den Haaren als Kur oder auf der Haut als feuchtigkeitsspendendes Pflegemittel verwenden.

Diese gesundheitlichen Vorteile bietet Kokosöl

Kokosöl ist ein zu 100% natürliches Produkt, das am besten im reinen Zustand verarbeitet werden sollte. Neben dem Einsatz in der Küche ist es ein vielseitiges Kosmetikprodukt: Ganz egal, ob als Pflege für trockene Haut in der kalten Jahreszeit oder als After-Sun-Pflege, als feuchtigkeitsspendender Badezusatz oder auch als Haarkur: Der ganze Körper profitiert von den pflegenden Inhaltsstoffen des Öls. Wer unter Verspannungen in Hals und Nacken leidet, sollte eine Massage mit Kokosöl durchführen, um die Schmerzen zu lindern.

Ein besonders hervorzuhebender Nebeneffekt ist darüber hinaus, dass sich Kokosöl besonders keimtötend auf den Organismus auswirkt. Das liegt vor allem an den mittelkettigen Fettsäuren, den MCTs, die effektiv gegen Bakterien vorgehen können – auch Pilze lassen sich damit bekämpfen bzw. ihre Entstehung erst verhindern. Experten konnten in einigen Studien sogar nachweisen, dass sich durch Kokosöl aggressive Heliobacter-Keime bekämpfen ließen.

Weiterhin wird vermutet, dass Kokosöl eine wirksame Prävention gegen Krebs sein könnte – allein schon dies sollte Grund genug sein, das Öl anderen Fetten – welche die Entstehung von Krebs oft eher begünstigen – vorzuziehen.
Wer darüber hinaus seinen Stoffwechsel in Schwung bringen und ein paar Kilo Gewicht verlieren möchte, kann von Kokosöl ebenfalls sehr profitieren. Insbesondere bei typisch ketogenen Diäten hat sich oft gezeigt, dass das Öl eine wunderbare Ergänzung zur Ernährung darstellte. Allerdings ist es zu empfehlen, sich im Vorfeld von seinem Hausarzt diesbezüglich genauer beraten zu lassen.

Nicht nur auf die Gewichtsreduktion, auch auf die Regulierung des Blutzuckers kann sich Kokosöl sehr positiv auswirken. Der Grund dafür ist, dass die mittelkettigen Fettsäuren Energie für den Körper bereitstellen – andere Fette dagegen bleiben einfach Fett. Im Gegensatz zu Kohlenhydraten sorgen die mittelkettigen Fettsäuren zudem nicht für eine schnelle Erhöhung des Blutzuckers, sondern vermeiden effektiv einen zu hohen Insulinspiegel. Auch vor Diabetes und starkem Übergewicht kann man sich somit besser schützen. Natürlich muss man bei der Aufnahme von Kokosfett dennoch auf die Kalorien achten: 100 Gramm haben schließlich rund 830 Kalorien und sind damit nicht kalorien- bzw. fettärmer als andere Fettsorten. Allerdings ist dieses Öl dennoch eine deutlich bessere Wahl als beispielsweise Sonnenblumen-, Raps- oder Olivenöl.

Selbst auf die Schilddrüse kann das Kokosöl einige positive Auswirkungen haben. Dieses Organ ist im Körper für den Stoffwechsel verantwortlich und regelt unter anderem den Energieverbrauch im Körper. Mittelkettige Fettsäuren können effektiv dazu beitragen, die Leistung des Stoffwechsels in Schwung zu bringen und helfen so unter anderem dabei, dass die Schilddrüse gar nicht erst erkranken kann. Leidet man unter einer chronischen Unterfunktion der Schilddrüse, kann die Aufnahme von Kokosöl dazu beitragen, deren negative Auswirkungen auf dem Körper zu hemmen. Wird die Schilddrüse zudem stabilisiert, wird dem Körper gleichzeitig deutlich mehr Energie zur Verfügung gestellt und man fühlt sich im Alltag fitter und aktiver. Doch auch hier ist zu berücksichtigen: Bei ernsthaften Erkrankungen sollte im Vorfeld unbedingt mit einem Arzt besprochen werden, ob die Einnahme von Kokosöl empfehlenswert ist.