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Fettkiller: Welche Lebensmittel machen schlank?

Von A wie Artischocke bis C wie Zitrone gibt es eine ganze Reihe Lebensmittel, die als Fettkiller bezeichnet werden. Dieser Begriff ist natürlich nicht wörtlich zu nehmen. Einfach XY essen und peng – Körperfett ist gekillt, das kann nicht klappen. Aber im Kampf gegen Kilos kommen uns diese „Killer“ dennoch gerade recht. Etliche Sorten Obst und Gemüse und einige Gewürze und Getränke enthalten nämlich Substanzen, die das Wichtigste bewirken, wenn das Gewicht sinken soll: Sie beschleunigen den Stoffwechsel, und dadurch wird die Fettverbrennung angeheizt.

Die natürliche Turbo-Qualität mancher Nahrungsmittel sollte sich der Abnehmwillige also unbedingt zunutze machen. Wer mit Unterstützung von Chili, Grapefruits, Grüntee, Kaffee und Co. sein Fett wegkriegen möchte, muss aber mit Fett auch gleichzeitig geizen. Das magerste Fischfilet verkommt zur fetttriefenden Kalorienbombe, wenn es in viel Öl gebraten und gar noch mit Sahnesoße übergossen wird. Die meisten Schlankmacher sind so schmackhaft, dass sie keine oder kaum Verstärker brauchen. Verstärkt Sport zu treiben, sollte selbstverständlich sein. Bewegung hat immer einen positiven Einfluss auf die Energiebilanz. Und die muss am Tagesende negativ sein, wenn die Waage bald weniger anzeigen soll.

Wasser marsch!

Viel Wasser zu trinken, möglichst zwei Liter pro Tag, empfehlen Ernährungsexperten schon seit langem. Es entschlackt, löscht den Durst und füllt den Magen. Man fühlt sich satt und dabei wohl in der Gewissheit, dass unser Lebenselixier keinerlei Kalorien hat. Die sind buchstäblich überflüssig. Verschiedene Studien belegen, dass Wasser auch zu den Fettkillern gerechnet werden kann, da es den Energieumsatz im Körper ankurbelt. Forscher vermuten, dass dieser Effekt über das sympathische Nervensystem ausgelöst wird. Am besten ist es, zimmerwarmes Wasser ohne Kohlensäure zu trinken. Simpler geht es nicht: auch Leitungswasser erfüllt den Zweck.

Chili

Chili ©iStockphoto/Pakhnyushchyy

Zitrone bevorzugen

Wem Wasser allein zu langweilig ist, sollte die Zitrone hinzuziehen. Daraus ergibt sich ein unschlagbares Doppel. Neben anderen Wirkstoffen, etwas Magnesium, enthält Zitrone vor allem sehr viel Vitamin C (Ascorbinsäure). Es hilft dem Körper, das Hormon Noradrenalin zu produzieren, das eine wichtige Funktion bei der Fettverbrennung erfüllt. Die ätherischen Öle in den gelben Zitrusfrüchten sollen die Entgiftung der Leber fördern, was für die Gewichtsreduktion auch von Bedeutung ist. Wer es verträgt (Achtung: Säure!), trinkt schon vor dem Frühstück ein Glas Wasser mit einem Schuss Zitrone. Manche Models nehmen angeblich ein Betthupfel in Form einer halben geschälten Zitrone zu sich.

Grapefruits genießen

Es ist noch nicht lange her, da galten Grapefruits als das Nonplusultra beim Abspecken. Eine allein selig machende Wunderwaffe ist auch diese Frucht nicht, aber Fatburner-Fähigkeiten hat sie auf jeden Fall. Verantwortlich sind die Bitterstoffe. Sie sorgen dafür, dass vom Organismus aufgenommenes Fett umgehend unschädlich gemacht wird und sich gar nicht erst festsetzen kann. Somit drängt sich die Grapefruit als Dessert geradezu auf. Einfach aufschneiden und mindestens eine Hälfte auslöffeln. Das ist bitter? Bitte schön, ein bisschen flüssiger Honig hebt den Geschmack und schadet nicht.

Kaffee kann`s

Apropos nach der Mahlzeit: Kaffee kommt in Frage! Das enthaltene Koffein setzt ja bekanntlich eine ganze Menge in Gang. Es regt den Kreislauf an, beschleunigt den Herzschlag und bewirkt eine bessere Durchblutung der Organe. So kommt der Stoffwechsel enorm auf Touren und mithin die Fettverbrennung. Ob die Italiener deswegen ihren Espresso nach dem Essen so lieben? Egal, Kaffee kann`s, und am besten so: heiß, stark und schwarz. Auf Milch und Zucker sollte also tunlichst verzichtet werden.

Grünen Tee trinken

Dass grüner Tee gesund ist, weil er zum Beispiel die Abwehrkräfte stärkt, ist nicht neu. Inzwischen haben Wissenschaftler herausgefunden, dass dieser koffeinhaltige Trank auch hilft, der Traumfigur näher zu kommen. Polyphenole, sekundäre Pflanzenstoffe, verbessern die Verwertung der Fette, die wir mit der Nahrung aufnehmen. Fünf bis sechs Tassen am Tag sollen zu einem erhöhten Grundumsatz führen. Die Versuche wurden übrigens mit Mäusen durchgeführt. Sie labten sich im Labor an Grüntee, und die Wissenschaftler warteten ab. Ihre Ergebnisse und Rückschlüsse gelten auch für Menschen.

Scharfmacher Chili

Some like it hot! Wem es nichts ausmacht, beim Essen auch mal ein paar Tränen zu verdrücken, sollte beherzt zu Chili greifen. Die feurigen roten Schoten bzw. die Produkte daraus werden durch das Capsaicin zur scharfen Waffe gegen Übergewicht. Diese Pflanzensubstanz heizt den Körper auf und bringt ihn zum Schwitzen (Thermogenese). Dadurch wird der Stoffwechsel angetrieben. Weitere Scharfmacher, die für die Fettverbrennung auch förderlich sind: Meerrettich mit Sinigrin darin, Ingwer (Gingerol) und Pfeffer (Peperin). Gut ist es auch, gelegentlich seinen Senf dazuzugeben, nicht nur zu Bratwurst und Buletten. Senf bietet sich auch als fettarme Alternative zu Butter an und kann zu ganz neuen Geschmackserlebnissen beim Brotverzehr führen.

Bitte Buttermilch

Wer abnehmen möchte,wird nicht den Tipp bekommen, „Butter bei die Fische“ zu geben. Oder es sich, siehe oben, aufs Brot zu schmieren. Und da soll Buttermilch soll zu den Fettkillern zählen? Hört sich aberwitzig an, aber Buttermilch ist keineswegs eine Kalorienbombe. Im Gegenteil, dieser Gesundtrunk enthält nur 0,1 Prozent Fett (Vollmilch 3,5), dafür aber viel Kalzium. Dieser Mineralstoff ist nicht nur wichtig für Knochen, Muskulatur und Nerven, er steigert auch die Fettverbrennung, indem er die dafür entscheidenden Enzyme aktiviert. Es sollte möglichst nur reine, natürlich Buttermilch ohne zuckerhaltige Fruchtzusätze konsumiert werden. Lieber ein paar Tropfen Zitronensaft dazu, das potenziert den Effekt.

Wirksames Eiweiß

Hochwertiges Eiweiß verstärkt das Sättigungsgefühl und hilft beim Abnehmen. Proteine, die der Körper nicht gleich verwertet, haben im Gegensatz zu Kohlenhydraten und Fett nicht die unangenehme Eigenschaft, sich in den Fettzellen anzusiedeln. Außerdem wird für den Abbau von Eiweiß Energie gebraucht, die direkt aus dem Organismus fließt. Empfehlenswerte Eiweißlieferanten sind magere Hähnchenbrust und Lammfleisch. Vegetarier sind mit Tofu gut bedient. Reich an Proteinen ist auch der Harzer Käse. Ein Prozent Fettanteil machen ihn zum unvergleichlichen Magertypen unter den zahlreichen Käsesorten. Probieren lohnt sich!

Hülsenfrüchte gegen Heißhunger

Erbsen, Bohnen, Linsen… Ja, den Spruch kennt man. Hülsenfrüchte sollten trotzdem kein Tabuthema sein, denn sie sind aufgrund ihres hohen Stärkegehalts ideal geeignet, Heißhungerattacken vorzubeugen. Sie halten mit ihren Ballaststoffen lange satt und den Blutzuckerspiegel auf konstantem Level. Wiederum der Rat: Fett nur sparsam verwenden, auch wenn Linsen und Bohnen geradezu nach Speck und Würstchen „schreien“.

Alternative Artischocke

Die Lizenz zum Fett killen hat auch die Artischocke. Diese meditewrrane Gemüsepflanze ist mit Cyanin ausgestattet, das die Entgiftung von Galle und Leber vorantreibt und so ebenso zum Fettstoffwechsel beiträgt. Zum Entschlacken eignet sich besonders ein Saft aus Artischockenextrakt.


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