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Schlank durch den Arbeitstag

Schlank durch den Arbeitstag ist gerade für Menschen, die eine sitzende Tätigkeit wie zum Beispiel Büroarbeit oder das Fahren von Lastkraftwagen ausüben, nicht einfach. Wenig Zeit für das Essen durch Stress im Arbeitsalltag verstärkt dieses Phänomen noch. Nach einem anstrengenden Arbeitstag wirkt das Sofa zudem um einiges verlockender als der Crosstrainer. Um langfristig gesund und fit zu bleiben, ist es allerdings sehr wichtig, seinen inneren Schweinehund regelmäßig zu überwinden.

Heißhungerattacken durch falsche Ernährungsgewohnheiten

Das Dilemma von Schlank durch den Arbeitstag beginnt schon kurz nach dem Aufstehen. Viele Menschen müssen morgens früh los. Oft bleibt dann keine Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. Auf der Arbeit wird dann direkt losgelegt, obwohl die Energiereserven noch gar nicht aufgefüllt wurden. Das macht den Körper anfälliger für Heißhungerattacken. Wer jetzt an der in fast jedem Büro vorhandenen Süßigkeitenschale vorbei geht, langt eher und häufiger zu, als jemand, der vollwertig gefrühstückt hat. Beim Mittagsessen in der Kantine erscheint dann die Currywurst viel leckerer als der Salatteller und am Abend zu Hause fühlt man sich so erschöpft, dass lieber die Pizza in den Ofen geschoben wird, als selber den Kochlöffel zu schwingen.

Diese Verhaltensweisen sind allerdings genau die falschen, um im Arbeitsalltag schlank zu bleiben. Wer vor Heißhunger, Stress oder Erschöpfung einfach alles in sich hineinstopft, was schnell verfügbar ist, nimmt zu. Um nicht dick zu werden, muss beim Essverhalten auf Disziplin geachtet werden. Das hört sich schwieriger an, als es ist. Fast jeder Mensch weiß, welche Lebensmittel gut für den Körper sind: Obst, Gemüse, mageres Fleisch und Fisch, Vollkornprodukte und Fettiges in Maßen. Außerdem sollte regelmäßig gegessen werden, um Heißhungerattacken zu verhindern und sich fit zu fühlen. Am gesündesten sind zudem zuckerfreie Getränke. Wer schlank bleiben möchte, sollte also statt Limonaden und Fruchtsäften lieber Wasser und ungesüßten Tee trinken.

Schlank durch den Arbeitstag

Schlank durch den Arbeitstag ©iStockphoto/matka_Wariatka

Schlank durch ein Bewusstsein für gesunde Ernährung

Wer sich angewöhnt, sich vor der Arbeit eine halbe Stunde Zeit für das Frühstück zu nehmen, wird schnell die positive Wirkung bemerken: Man fühlt sich auch zu Tagesbeginn fit und arbeitet dadurch viel effizienter. Morgens eignen sich besonders kohlenhydratreiche Produkte wie Vollkornbrot oder Müsli, um die körpereignen Energiespeicher wieder aufzufüllen. Das Mittagessen in der Kantine sollte nicht nur danach ausgewählt werden, was gut schmeckt. Wer schlank bleiben will, sollte möglichst viel Gemüse, mageres Fleisch und kalorienarme Soßen, zum Beispiel auf Tomatenbasis, essen. Natürlich heißt das nicht, dass nie wieder Kalorienbomben wie Currywurst mit Pommes oder Lasagne auf dem Speiseplan stehen dürfen. Fast Food wird nur dann zum Dickmacher, wenn es in Massen statt in Maßen verzehrt wird.

Eine weiterer Dickmacher ist Stress. Gerade im hektischen Arbeitsalltag neigen Menschen dazu, Essen zu schnell zu verzehren. Um schlank zu bleiben empfiehlt es sich, langsam zu essen. Das Sättigungsgefühl setzt zeitversetzt ein. Wer schlingt, isst oft mehr, als er essen müsste, um satt zu werden. Stress sorgt aber nicht nur für Hektik, darüber hinaus wirkt er sehr erschöpfend. Trotzdem ist es wichtig, regelmäßig Sport zu treiben. Nicht nur, dass der Sport einen Ausgleich schafft, durch in baut man auch Muskeln auf. Durch diese verbrennt der Körper mehr Fett und sieht zudem nicht nur schlank, sondern auch wohlgeformt aus.

Schlank durch den Arbeitstag – Langfristige Ernährungsumstellung gegen den Jojo-Effekt

Wer sein Wohlfühlgewicht bereits überschritten hat, sollte lieber die Finger von Diäten lassen. Diese führen meist nur zu einem kurzfristigen Erfolg. Sobald wieder normal gegessen wird, ist das mühsam herunter gehungerte Hüftgold wieder da – und zwar in einer größeren Menge als vorher. Um den berühmt-berüchtigten Jojo-Effekt zu vermeiden, empfiehlt sich eine langfristige Ernährungsumstellung. Konkret heißt das viel Obst und Gemüse, mageres Fleisch und magerer Fisch, einige Vollkornprodukte und natürlich auch fettige Produkte wie Käse in Maßen. Wer abnehmen möchte, für den gibt es eine einfache und garantiert erfolgreiche Methode: Weniger Kalorien zu sich nehmen, als man verbraucht. Für jemanden, der eine überwiegend sitzende Tätigkeit ausführt, gilt folgende Faustregel, um den täglichen Kalorienbedarf zu errechnen: 30 multipliziert mit dem eigenen Gewicht. Wer am Tag 300 bis 400 Kalorien weniger isst, als der Körper verbraucht, muss nicht hungern und nimmt kontinuierlich und langfristig ab.

Darüber hinaus gibt es noch einige gute Tipps, um das Sättigungsgefühl früher herbeizuführen. Wer Appetit hat, sollte erst einmal ein großes Glas stilles Wasser trinken. Oftmals verwechseln Menschen Hunger und Durst, zudem füllt das Wasser kurzfristig den Magen. Auch eine Suppe vor dem Essen führt dazu, dass weniger vom Hauptgang zu sich genommen wird und Kalorien eingespart werden. Dass das Auge mitisst, kann ebenfalls ausgenutzt werden: Wer kleinere Teller benutzt, hat das Gefühl, mehr zu essen, da die gleiche Portion auf einem Kuchenteller größer als auf einem Essteller wirkt. Wichtig ist außerdem, sich das Naschen nicht komplett zu verbieten, da das sonst nahezu zwangsläufig zu einer Heißhungerattacke führt. In Maßen sind Chips und Schokolade erlaubt. Als Zwischensnack auf der Arbeit eignen sich aber besonders klein geschnittenes Obst und Gemüse.

Schlank durch den Arbeitstag – Kleine Sporteinheiten in den Arbeitsalltag integrieren

Bereits erwähnt wurde die positive Wirkung von Sport. Nicht nur um die Linie zu halten, sondern auch um einen Ausgleich zum hektischen Arbeitsalltag zu schaffen, eignet sich Bewegung hervorragend. Wenig Zeit ist keine Ausrede. Kleine Sporteinheiten können ganz einfach in den Arbeitsalltag eingebracht werden. Wer die Treppe statt den Fahrstuhl benutzt, hat sich schon ein wenig mehr bewegt. Wenn jemand auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, besteht zudem die Möglichkeit, ein oder zwei Stationen eher auszusteigen. Der restliche Weg kann dann zu Fuß zurück gelegt werden. Je nachdem, wie weit der Arbeitsplatz entfernt ist und ob es das Wetter zulässt, ist Rad fahren eine tolle Möglichkeit, das Pendeln zur Arbeit mit Sport zu verbinden.

Wer nach der Arbeit seine Zeit lieber auf dem Sofa statt im Fitnesscenter verbringt, kann mit ein wenig Selbstüberwindung trotzdem etwas für seinen Körper tun. Viele Übungen können während des Fernsehens absolviert werden. Zumindest in der Werbung sorgen Kniebeugen, Liegestützen oder Sit-Ups für ein wenig Bewegung. Eine weitere Idee, um Sport in den Alltag zu integrieren, ist es, ihn gemeinsam mit Familie und Freunden zu machen. Joggen gehen anstatt Kaffee trinken lautet die Devise. Dass man sich dabei nicht so gut unterhalten könne, ist eine Ausrede. Wer so sehr außer Atem ist, dass er nicht mehr mit seinem Trainingspartner reden kann, läuft schlichtweg zu schnell.

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