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Promi-Diäten

Abnehmen so wie die Stars: Prominente Diäten und Diät-Tipps der Promis

Als Schauspieler, Musiker oder Model steht man bekanntlich permanent im Rampenlicht und wird bei jedem Schritt von unzähligen Kameras, Fans und Kritikern verfolgt und ganz genau beobachtet. Das ein oder andere Kilo mehr, das sich bekanntlich schnell einmal auf den Hüften abzeichnet, bei Normalsterblichen dabei aber oft gar nicht bemerkt wird, wird bei Prominenten deshalb auch sofort von der Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen und nicht immer wohlwollend verziehen. Wenn jedes Gramm ins Gewicht fällt, bedarf es logischerweise besonders geeigneter Mittel, die unliebsamen Pfunde effektiv wieder loszuwerden, um dauerhaft eine gute Figur nicht nur vor der Kamera und auf dem roten Teppich zu machen. Gerade weibliche Stars achten gewissenhaft bis peinlich genau auf ihre schlanke Linie – und haben deshalb auch den ein oder anderen guten Diät-Tipp und mal mehr, mal weniger alltagstaugliche Anregungen auf Lager, die wir hier vorstellen möchten.

Heidi Klum: Essig vor dem Essen und magische Zitronen-Shakes

Was eine Frau tun kann, um überflüssige Pfunde purzeln zu lassen und einen so schlanken und sportlichen Auftritt hinzulegen wie sie, wird Heidi Klum als Model und Model-Scout seit vielen Jahren immer wieder von Fans und Journalisten gleichermaßen gefragt, diese Frage gehört sogar zu den meist gestellten Interview-Fragen an Frau Klum. Bekannt ist inzwischen besonders einer ihrer Diät-Tipps, der dazu dienen soll, den Appetit zu zügeln und so den Diät-Erfolg zu unterstützen: Hierzu empfiehlt Heidi Klum, vor dem Essen oder vor dem Restaurantbesuch einige Salatblätter zu essen, die mit 1-2 Esslöffeln Essig getränkt sind. Der Essig soll dabei helfen, den Appetit, der bekanntlich beim Essen erst so richtig entsteht, zu dämpfen und so dauerhaft für eine schlanke Figur sorgen – ein Trick, den bekanntlich schon unsere Großmütter kannten und den unzählige Frauen in ihrem Leben schon einmal gehört haben dürften. Außerdem schwört Heidi Klum auf ihre sogenannten Master Cleanse Shakes, einer besonderen Form des Heilfastens, die nicht nur zum Abnehmen dienen, sondern den Körper zugleich entgiften soll. Die berühmte Saft-Diät, im Rahmen derer zehn Tage lang auf Nahrung komplett verzichtet wird und die stattdessen auf eine süß-saure Mischung aus Zitronensaft, Wasser, süßendem Ahornsirup und feurigem Cayenne-Pfeffer setzt, die bis zu sechs Mal am Tag getrunken wird, ist 1940 von dem Amerikaner Stanley Burroughs erfunden worden und gilt inzwischen auch hierzulande als wahres Diätwunder. Neben Heidi Klum berichten beispielsweise auch Prominente wie Demi Moore und Ahston Kutcher von den Erfolgen des Heilfastens nach Burroughs. Viele Ernährungsmediziner dagegen bleiben skeptisch und warnen sogar vor den möglichen Folgen der Saft-Diät: Die Gefahr des Jo-Jo-Effekts ist bei Diäten wie diesen, bei denen der Grundumsatz schrittweise heruntergefahren wird, um dann wieder normal zu essen, erfahrungsgemäß immer besonders groß; außerdem verträgt nicht jeder Magen den zitronigen Shake und der Nahrungsmangel kann insbesondere bei Personen mit Vorerkrankungen gesundheitliche Schäden nach sich ziehen. Anfänger, die die prominente Saft-Diät trotzdem einmal am eigenen Leib ausprobieren möchten, sollten deshalb, nach Möglichkeit in Absprache mit einem Arzt, versuchen, allenfalls eine der Hauptmahlzeiten, beispielsweise das Frühstück oder das Abendessen, durch den Shake zu ersetzen und nicht gleich ganz auf feste Nahrung verzichten.

Promi-Diäten

Promi-Diäten ©iStockphoto/Julie Birch

Veronas Geheimnis: Diät-Tipps von Verona Pooth und Rezepte von Alexander Herrmann

Auch Verona Pooth kennt den Jo-Jo-Effekt sehr genau und kann von zahlreichen Erfolgen beim Abnehmen berichten – heute, mit Mitte vierzig, einige Jahre nach der Geburt ihres zweiten Sohnes, hat sie gerade erst 12 Kilo verloren und ist nach eigener Aussage damit schlanker und in besserer Form denn je. Im Gegensatz zu Heidi Klum ist sie allerdings kein Fan von Crash-Diäten und hat es deshalb auch stattdessen mit einer konsequenten Umstellung ihrer Ernährung versucht – und zwar, sofern man den Bildern und Berichten glauben darf, mit sichtlich positiven und nachhaltigen Effekten. Nebenbei hat sie auch ein eigenes Ernährungs- und Diätprogramm entwickelt, das zunächst auf insgesamt 10 Wochen angelegt ist, aber auch dauerhaft bei der gesunden, ausgeglichenen und zugleich körperbewussten Ernährung helfen soll und in dem sie nicht nur ihre Erfahrungen schildert, sondern auch gemeinsam mit dem prominenten Fernsehkoch Alexander Hermann Ernährungs- und Rezept-Tipps gibt. Ihr gemeinsames Diätprogramm „Veronas Geheimnis“ verspricht dann auch ein Abnehmen ganz ohne Hungern, das sich einfach in den Alltag integrieren lässt und dennoch in wenigen Wochen erste Erfolge sichtbar werden lässt. Das Besondere daran ist Veronas sogenannter „Schlemmertag“: An einem Tag in der Woche sieht der Diätplan es vor, das zu essen, worauf man den größten Appetit hat – hier sind dann auch mal kleine und größere Sünden erlaubt. Ob die Diät dieses Versprechen halten kann, ist allerdings noch nicht bekannt, bisher gibt es noch zu wenige Testerinnen, die über ihre eigenen Erfahrungen mit „Veronas Geheimnis“ berichtet haben.

Glücklich(er) essen: Die Versprechungen der Mood-Diät

Eine besonders bekannte Diät in Hollywood und darüber hinaus ist auch die sogenannte Mood-Diät (Mood Cure), mit deren Hilfe beispielsweise Stars wie Britney Spears eigenen Aussagen zufolge erfolgreich 10 Kilo abgenommen haben und die vielen als schonende Form einer gesunden, körperbewussten Ernährung gilt, die zugleich aber unter Experten und Wissenschaftlern nicht ganz unumstritten ist. Erfunden hat sie die Amerikanerin Julia Ross, die inzwischen auch mehrere Bücher zu der angeblichen Wunder-Diät veröffentlicht hat. Die Mood-Diät, die eigentlich eine klassische Reduktionsdiät ist, verspricht dabei aber nicht nur sichtbare Erfolge beim Gewichtsverlust, sondern vor allem eine Verbesserung der Laune und eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens, sie soll zudem Abhilfe leisten bei ‚Volkskrankheiten‘ wie Schlafstörungen, allgemeiner Abgeschlagenheit und Burn-out. Sogar bei Essstörungen verspricht die Mood-Diät Hilfe für Betroffene, die durch diese neue Ernährungsform wieder eine gesunde Lebensweise erlernen können sollen. Durch die bevorzugte Wahl von Nahrungsmitteln, die angeblich den Serotonin-Spiegel im Körper erhöhen sollen, purzeln angeblich nicht nur die Pfunde, sondern wir werden auch glücklicher, ist Serotonin doch im Volksmund auch als Glückshormon bekannt. Julia Ross und mit ihr die prominenten Testerinnen der Mood-Diät wie Britney Spears setzen dabei auf eine Reduktion von Kohlenhydraten zugunsten einer besonders eiweißreichen Ernährung, aber auch Nahrungsergänzungsmittel sind Bestandteil der Mood-Diät, die angeblich den Wohlfühlfaktor verbessern soll, dabei aber auch auf kritische Stimmen unter Ärzten, Ernährungsberatern und anderen Experten stößt.

Weitere Eiweißdiäten, ihre Beliebtheit bei Prominenten und die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung

Eiweißdiäten sind dabei insgesamt bei Prominenten sehr beliebt und liegen allgemein im Trend: Seitdem nicht nur Schauspielerinnen wie zum Beispiel Jennifer Garner, Katherine Heigl oder Jessica Simpson darauf schwören, Kohlenhydrate aus dem Ernährungsplan weitestgehend zu verbannen und stattdessen verstärkt auf eiweißhaltige Nahrungsmittel zu setzen, hat sich diese Diät- und Ernährungsform auch hierzulande immer stärker verbreitet; inzwischen gibt es entsprechend sogar in vielen Supermärkten beispielsweise Eiweißbrote, Eiweißshakes und andere stark eiweißhaltige Produkte zu kaufen. Wichtig ist hierbei allerdings, allen verständlichen und manchmal auch sehr vernünftigen Diätwünschen zum Trotz, dauerhaft auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und eine gesunde Mischkost, die eben auch Kohlenhydrate enthält, mit ausreichend Sport und allgemein körperlicher Aktivität zu unterstützen. Beides ist übrigens auch gut für die Stimmung und sorgt nachgewiesenermaßen für ein besseres Körpergefühl. Für diejenigen von uns, die nicht regelmäßig im Scheinwerferlicht oder vor der Fernsehkamera stehen, gilt außerdem: Nicht jedes Kilo zu viel ist gleich eine Katastrophe oder sorgt für gemeine Schlagzeilen: Wir dürfen uns also auch mal entspannen. Im Zweifelsfall gilt für Prominente wie für Normalbürger gleichermaßen: Die Gesundheit und das Wohlbefinden gehen vor – Hungern und übermäßige Selbstkritik machen unglücklich!


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