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Die besten Tipps, um Körperfett zu reduzieren

Ein intakter Fettstoffwechsel ist die Grundvoraussetzung dafür, das Körperfett in den störenden Dellen an Po, Bauch und Hüften zum Schmelzen zu bringen. Er ist abhängig von einem komplexen Zusammenspiel vieler Vitamine und sekundärer Pflanzenstoffe, die die Einlagerung der Fette im Zuge der Verdauung verhindern und deren Ausscheidung begünstigen. Um den Fettstoffwechsel anzukurbeln, werden am Markt unzählige Präparate und Diätpillen angeboten, die genau hier ansetzen und dadurch den Weg zur Traumfigur ebnen sollen. Viele der Inhaltsstoffe dieser teils fragwürdigen Fatburner-Präparate, die in der Werbung mit unrealistischen Versprechungen angepriesen werden, stellen jedoch chemisch hergestellte und vom Körper kaum verwertbare Synthesen natürlicher Nährstoffe dar, die mit einer ausgewogenen Ernährung problemlos zugeführt werden können. Die Natur hält eine Unmenge an Nahrungsmitteln bereit, die bei regelmäßigem Konsum die Fettverbrennung optimieren, auf sanfte und gesunde Weise im Kampf gegen Übergewicht unterstützen und einen dauerhaften Erfolg ohne den gefürchteten Jo-Jo-Effekt garantieren. Wer diese schmackhaften und gesunden Fatburner-Lebensmittel langfristig in den Speiseplan integriert und sich nebenbei körperlich betätigt, wird schnell und kontinuierlich abnehmen, ohne jemals ein Hungergefühl verspüren zu müssen.

Fett ist nicht gleich Fett

So schmackhaft ein mit Butter zubereitetes Gericht aus sein mag, der Traumfigur ist diese Art des Fettes nicht gerade zuträglich. Dies gilt auch für andere tierische Fette und im Supermarkt erhältliche raffinierte Pflanzenöle, die im Zuge des industriellen Produktionsprozesses jeglicher Nährstoffe und wichtiger Antioxidantien beraubt werden. Zurück bleiben in diesen Ölen lediglich die wertlosen Fettsäuren, die im Zuge der Verdauung in den Fettpolstern gespeichert werden und für die unschönen Dellen sorgen. Menschen, die unter Übergewicht leiden oder abnehmen möchten, müssen jedoch keineswegs auf die Zubereitung der Speisen mit Öl verzichten. Gesunde Fette sind nämlich ein wesentlicher Bestandteil der Ernährung, denn sie liefern lebensnotwendige ungesättigte sowie Omega-3-Fettsäuren, die nicht nur wesentlich an der Erhaltung der Gesundheit beteiligt sind, sondern auch den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen. Auch wenn der Kaloriengehalt hochwertiger Fette dem der billigen Industrieprodukte gleichkommt, ist ihre Wirkung auf den Organismus und dessen Stoffwechsel eine ganz andere. Menschen, die für den täglichen Gebrauch in der Küche billiges Pflanzenöl durch hochwertiges kaltgepresstes Olivenöl ersetzen, gehen damit einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung, wenn es um dauerhafte Gewichtsreduktion geht. Olivenöl ist reich an Antioxidantien und pflanzlichen Hormonen, die bei regelmäßigem Verzehr Übergewicht bekämpfen, den Cholesterinspiegel dauerhaft senken und ganz nebenbei auch noch Heißhungerattacken äußerst effizient entgegenwirken.

Körperfett

Körperfett ©iStockphoto/Arttanja

Ein wahrer Geheimtipp unter den pflanzlichen Fetten ist kaltgepresstes Kokosöl, das seit einigen Jahren Gegenstand intensiver Forschungsbemühungen ist. Wissenschaftler konnten bisher bereits unzählige gesundheitliche Vorteile des Kokosöls nachweisen, die auf die sogenannten MCT-Fettsäuren (Medium Chain Trigycerides) und den hohen Gehalt an antimikrobieller Laurinsäure zurückzuführen sind. Trotz des relativ hohen Kaloriengehalts ist das „Wundermittel“ aus den Tropen ein hervorragender Begleiter, wenn es um die Fettreduktion geht. Natives biologisches Kokosöl kann vom Körper im Zuge der Verdauung vollständig verwertet und in der Leber zu hocheffizienter Energie umgewandelt, weshalb es nicht in den Fettdepots an den Problemzonen gespeichert wird. Eine konsequente Umstellung zugunsten einer Zubereitung der Speisen mit Kokosöl wirkt sich daher äußerst positiv auf die Linie aus und bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile wie den Schutz des Herz-Kreislauf-Systems, die Erhöhung der körperlichen Leistungsfähigkeit und eine signifikante Reduktion des Cholesterinspiegels. Hochwertiges kaltgepresstes Kokosöl beschleunigt nachweislich den Fettabbau, da es die Empfindlichkeit des Muskelgewebes gegenüber dem schädlichen Insulin erhöht. Es eignet sich zum Kochen, Braten, Frittieren, Backen und kann sogar als Ersatz für Butter verwendet werden, da es sich bei geringer Zimmertemperatur verfestigt. Werden raffinierte Öle und tierische Fette dauerhaft durch rohes und unverarbeitetes Kokosöl und kaltgepresstes Olivenöl ersetzt, kann sich anstelle der schmelzenden Fettpolster neue Muskelmasse aufbauen, die dem Körper ein straffes und schlankes Aussehen verleiht.

Folsäure – Essentiell für den Abbau von Körperfett

Wer effizient Fett verbrennen möchte, sollte auf eine Ernährung achten, die eine ausreichende Versorgung mit dem wasserlöslichen Vitamin B9 , besser bekannt als Folsäure gewährleistet. Folsäure ist maßgeblich am Fettstoffwechsel beteiligt, indem sie die Einlagerung des Nahrungsfettes in den dafür vorgesehenen Zellen an den Problemzonen verhindert. Dieses Vitamin ist sehr hitzeempfindlich und deshalb nur in geringen Mengen in gekochten Lebensmitteln nachweisbar. Eine folsäurereiche Ernährung kann nur durch den täglichen Verzehr von frischem Obst und Gemüse, insbesondere von rohem grünem Blattgemüse erzielt werden. Wer seinen Fettstoffwechsel optimieren möchte, sollte daher täglich frische Früchte, Gemüse als Rohkost sowie frisch zubereitete Salate in den Speisplan integrieren. Vor allem dann, wenn Folsäure-Spitzenreiter wie Himbeeren, Erdbeeren und Kirschen Saison haben, sollte ordentlich zugelangt werden.

Ohne Vitamin C kein Fettabbau

Nahezu jeder ist sich dessen bewusst, dass eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C das Immunsystem stärkt und daher für die Aufrechterhaltung der Gesundheit eine wesentliche Rolle spielt. Vitamin C ist jedoch auch maßgeblich am Fettabbau beteiligt, denn es stimuliert im Körper die Ausschüttung des Hormons Noradrenalin. Diesem Hormon kommt unter anderem die Aufgabe zu, überschüssiges Fett aus den dafür vorgesehenen Zellen zu lösen, damit es ausgeschieden werden kann. Damit kann Vitamin C getrost als Fatburner-Vitamin bezeichnet werden, das im Zuge jeder Gewichtsreduktion unerlässlich ist. Das in nahezu allen Obst- und Gemüsesorten in unterschiedlicher Konzentration enthaltene Vitamin C ist wie Folsäure sehr hitzeempfindlich und leidet auch unter einer zu langen Lagerung der Lebensmittel. Mit Ausnahme von Kartoffeln und Sauerkraut, deren Vitamin-C-Gehalt sich durch das Kochen nur unwesentlich reduziert, sollten Obst und Gemüse daher oft in möglichst roher Form verzehrt werden, um eine optimale Versorgung mit diesem natürlichen Fatburner zu gewährleisten. Frisch gepresste Säfte aus Zitrusfrüchten sind wie Sanddornsaft aus dem Reformhaus oder eine schnell gelöffelte Kiwi hervorragende Lieferanten von Vitamin C für unterwegs oder während des stressigen Arbeitsalltags. Topmodels schwören zwecks Erhalt ihrer Traumfigur auf Zitronensaft mit Wasser vor dem Zubettgehen. Um den Zahnschmelz vor den Fruchtsäuren im Zitronensaft zu schützen, sollten anschließend jedoch einige Löffel Joghurt oder eine Scheibe Käse gegessen werden.

Die Fatburner unter den Mineralstoffen und Spurenelementen

Viele schmackhafte Lebensmittel enthalten Nährstoffe, denen Wissenschaftler eine wichtige Rolle in einem funktionierendem Fettstoffwechsel zusprechen. Dazu gehört beispielsweise der Mineralstoff Kalzium, der wesentlich dazu beiträgt, den Körperfettanteil zu senken. Daher sollten öfter Milchprodukte wie Käse und Naturjoghurt sowie kalziumreiche Gemüsesorten wie etwa Brokkoli oder weiße Bohnen auf dem Speiseplan stehen.
Das Spurenelement Chrom gilt als absolute Wunderwaffe im Kampf gegen die Fettpolster, denn es kann bei regelmäßiger Zufuhr die Fettverbrennung um bis zu vierhundert Prozent ankurbeln. Chrom ist vor allem in ballaststoffreichen Vollkornprodukten, Käse, Hefe, Pilzen, Hülsenfrüchten und roten Beeren enthalten. Übergewichtige Menschen sollten auch auf eine erhöhte Zufuhr des Spurenelements Jod und und der Aminosäure Tyrosin achten, denn diese beiden Substanzen benötigt die Schilddrüse zur Bildung von verschiedenen Hormonen, die den intrazellulären Fettabbau ermöglichen. Eine gute Jodquelle ist neben jodiertem Speisesalz vor allem Seefisch, der zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen sollte. Tyrosin ist hauptsächlich Milchprodukten und Käse enthalten.

Mit der richtigen Schärfe und Würze zur Traumfigur

Als der effektivste Fatburner unter den Gewürzen gilt Chili, ein Scharfmacher, der sich problemlos in den Speiseplan integrieren lässt. Nicht nur exotische Gerichte, sondern auch Saucen, Aufstriche und Fleischspeisen erhalten durch die Zugabe von etwas Chili eine feurige Note. Das in der Chilischote, aber auch in allen Paprikasorten und Cayennepfeffer in unterschiedlicher Konzentration enthaltene Capsicum ist ein natürlicher Wirkstoff, der den Kampf gegen die Fettpolster effizient unterstützt. Dieses Alkaloid fördert in den Zellen die sogenannte Thermogenese, also den Vorgang, der die Wärmeproduktion des Organismus erhöht. Dadurch wird wesentlich mehr Energie verbraucht, was bei regelmäßigem Verzehr dieser Gewürze und Gemüsesorten den Fettabbau ankurbelt.

Das aus Asien stammende Gewürz Kurkuma, das den Hauptbestandteil der gelben Currymischung darstellt, hat sich als natürlicher und hocheffektiver Fatburner ebenfalls erfolgreich bewährt. Es regt die Produktion der Gallenflüssigkeit an, was sich äußerst positiv auf den Fettstoffwechsel auswirkt. Wie Capsicum wirkt auch Kurkuma lindernd bei Verdauungsproblemen und Entzündungen und dient der Vorbeugung unzähliger Krankheiten. Auch Ingwer wird eine fettregulierende Wirkung zugeschrieben. Wer täglich frisch aufgebrühten Ingwertee mit etwas Zitronensaft trinkt oder Speisen regelmäßig mit der angenehmen Schärfe des Ingwers verfeinert, regt neben dem Stoffwechsel auch den Kreislauf an, wodurch der Kalorienverbrauch deutlich erhöht wird.

Auch das beliebte Gewürz Zimt übt eine äußerst positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel aus, da es den Blutzuckerspiegel reguliert und dadurch die Einlagerung von Nahrungsfett in den Zellen verhindert. Darüber hinaus bremsen mit Zimt verfeinerte Speisen den Heißhunger und wirken sich daher doppelt positiv auf die Gewichtsabnahme aus. Um von dem fettverbrennenden Effekt dieses Gewürzes zu profitieren, sollten täglich zwischen einem und zwei Gramm Zimt verzehrt werden. Wer statt Keksen und Schokolade zwischendurch ein Naturjoghurt mit frischen Früchten und einer Prise Zimt nascht und sein vollwertiges Frühstücksmüsli, den Tee oder Kaffee damit verfeinert, wird diese Menge mühelos zu sich nehmen.

Grüner Tee – Jahrtausendealter Geheimtipp gegen Übergewicht

Viele Diätpillen werben heute damit, hohe Konzentrationen von grünem Tee in Form von Extrakten zu enthalten, die im Fettstoffwechsel eine wichtige unterstützende Rolle spielen sollen. In Studien hat sich allerdings herausgestellt, dass diese künstlich extrahierten Substanzen nicht mehr Wirkung zeigen als eine oder zwei Tassen Grüntee pro Tag. Tatsächlich wird diesem Getränk in seinem Herkunftsland China schon seit Jahrtausenden neben vielen anderen gesundheitsfördernden Eigenschaften auch eine fettverbrennende Wirkung zugesprochen. Diese ist auf den hohen Gehalt der in der Teepflanze enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, die sogenannten Katechine zurückzuführen. Den täglichen, mit Zucker gesüßten Milchkaffee durch mehrere Tassen Grüntee zu ersetzen, ist ein guter Weg, Kalorien einzusparen und dabei die Fettverbrennung in den Zellen auf gesunde Weise anzukurbeln.

Ohne Ernährungsumstellung kein Fettabbau

Alle hier genannten Lebensmittel sind hocheffiziente Fatburner, die bei regelmäßigem Verzehr den Weg zu flachem Bauch und straffen Oberschenkeln deutlich erleichtern können. Sie müssen jedoch langfristig in den Speiseplan integriert werden und können eine ausgewogene Kost mit konsequentem Verzicht auf Zucker und Weißmehlprodukte nicht ersetzen. Wer nur hin und wieder statt Kaffee eine Tasse Grüntee zum Kuchen trinkt und der fetten Sauce etwas Chili beifügt, wird kaum ein sichtbares Resultat erzielen. Auch das Ausmaß der körperlichen Betätigung ist für die Fettverbrennung entscheidend und sollte im Zuge einer Abnehmkur stets berücksichtigt werden. Die natürlichen Fatburner können ihre Wirkung nämlich nur dann entfalten, wenn die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten konsequent umgestellt werden. Dann werden sie hocheffiziente Verbündete im Kampf gegen die überflüssigen Pfunde und verbessern nebenbei die Allgemeingesundheit und Leistungsfähigkeit.

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