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Mond Diät

Man muss sich eigentlich wundern, dass bei all den Diät-Ideen, die es bereits gab, noch neue Ansätze möglich sind. Doch erstens sind neue Diäten attraktiv. Zweitens weisen diese vielleicht einen neuen Weg, um jemanden zum Abnehmen zu motivieren. Für esoterisch interessierte, feinfühlige, naturverbundene und spirituelle Menschen kann der Zugang über den Mond vielleicht hilfreich sein. Die Mond-Diät richtet sich nach dem Himmelskörper, der uns nach der Sonne am meisten beeinflusst: dem Mond.

Was hat der Mond mit unserem Gewicht zu tun?

Schon lange vor unserer Zeit war man überzeugt, dass der Mond uns auf viele Weisen beeinflusst. Er ist mächtig genug, Ebbe und Flut zu erzeugen oder uns schlaflos bleiben zu lassen. Er beeinflusst Geburts- und Sterberaten. Manche Gärtner säen nur bei bestimmten Mondkonstellationen aus. Im Übrigen ist das sichtbare Ab- und Zunehmen des Mondes eine geradezu symbolische Entsprechung unseres eigenen Wunsches nach einer schlanken Figur. Der Mond-Diät zu Folge ist der Energieverbrauch eines menschlichen Körpers bei abnehmendem Mond höher als sonst. Deshalb soll man zu dieser Zeit auch mit der Monddiät beginnen. Ob der Mond magische Kräfte hat, wissen wir nicht. Jeder von uns hat sein eigenes Verhältnis zum Mond. Wenn der Glaube an die Magie und Kraft des Mondes einem Übergewichtigen hilft, anders zu essen, ist schon viel getan. Bei der Mond Diät sind die Mondkonstellationen ebenso wichtig wie das eigene Sternzeichen, unter dem man geboren wurde. Es geht hier ausnahmsweise einmal nicht um Kalorienzählerei, sondern um die Ausrichtung der Ernährungsweise auf die Mondphasen. Erste Prämisse ist, dass der Organismus bei Neumond, zunehmendem Mond, Vollmond oder abnehmendem Mond unterschiedlich viel Energie verbrennt. Bei abnehmendem Mond ist der Mond-Diät zu Folge die Fettverbrennung besonders aktiv. Bei Vollmond und ebenso bei Neumond hingegen sollte man vorsichtig damit sein, Fetthaltiges zu verzehren. Hochkalorisches und Fettes setzt der Mond-Diät nach bei diesen Konstellationen deutlich schneller an. Vitamine, Aminosäuren und Nährstoffe nimmt der Organismus diesem Diätprinzip zu Folge am besten bei zunehmendem Mond auf. Allerdings bedeutet das auch, dass er in dieser Zeit jede Art von Kalorien eher ansetzt.

Mond Diät

Mond Diät ©iStockphoto/wolv

Was darf man essen und wann?

Wer sich nach der Monddiät richten möchte, muss keine Kalorien zählen und keine Nahrungsverbote hinnehmen. Man kann prinzipiell alles essen. Entscheidend ist jedoch, wann man es isst, und in welchem Verhältnis die Lebensmittel aus den verwendeten Lebensmittelgruppen zu anderen Lebensmitteln stehen. Mit Fetthaltigem geht man grundsätzlich sparsam um. Bevorzugt sollte man während der abnehmenden und der zunehmenden Mondphase frisches Obst, rohes oder gedünstetes Gemüse, fettarme Milchprodukte und vollwertige Vollkornprodukte verzehren. Wer eine Getreidemühle und einen Getreide-Flocker besitzt, ist hier im Vorteil. Nichts schmeckt so lecker wie selbst gebackenes aus dem vollen Korn. Es sättigt zudem gut und hat viele Ballaststoffe, die den Darm auf Trab bringen. Bei abnehmendem oder zunehmendem Mond sollte man nicht mehr als ein- oder zweimal wöchentlich Eier, Wurst oder Fleisch und Fisch essen. Falls man überhaupt Süßigkeiten isst, sollten diese der Mond Diät nach nur sparsam und bei zunehmendem Mond gegessen werden. An Neumond- oder Vollmondtagen kann man fasten. Falls man das als zu schwer empfindet – beispielsweise bei schwerer körperlicher Arbeit -, kann man es auch mit Obst- und Saftfasten-Tagen probieren. Heiße Gemüsebrühen und Kräutertees sorgen an solchen Tagen dafür, dass man sich wohlfühlt. Der Darmtrakt kann sich von Belastungen erholen und wird gepflegt. Erwiesenermaßen ist eine gelegentliche Esspause durchaus heilsam für den Verdauungstrakt. Als Getränke darf man Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetee, klare Gemüsebrühe oder mit Wasser zum Schorle verdünnte Obst- und Gemüsesäfte zu sich nehmen. Gegen eine gelegentliche Tasse Kaffee, einen Becher Schwarztee oder ein Glas Rot oder Weißwein ist nichts zu sagen. Die Betonung liegt auf „gelegentlich“.

Ist die Monddiät besser als andere Diäten?

Ungewöhnlich ist, dass jedes Tierkreiszeichen bei der Monddiät eigene Ernährungsempfehlungen erhält. Von dem, was die Monddiät als Ernährungsgrundsatz propagiert, hält auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) viel. Die empfohlenen Lebensmittel entsprechen im wesentlichen den Ernährungsempfehlungen, die eine ausgewogene Kost kennzeichnen. Viele Vollkornprodukte, viel Gemüse und Obst in roher, gedünsteter, eingelegter oder gegrillter Form sowie in fettarmer Zubereitung zu essen, ist gesund. Im Unterschied zu anderen Diätformen ist bei der Mond Diät nicht mit einem Vital- oder Mineralstoffmangel zu rechnen. Fette und Süßes werden generell reduziert. Dieser weitgehende Verzicht bewirkt bei vielen Menschen schon einen sicheren Gewichtsverlust. Man kann diese Diätform ohne Probleme monatelang durchhalten. Sie ist auch im Büro leicht umzusetzen. Der Kauf von speziellen Diätprodukten entfällt. Auch umständliche Rezepturen sind bei der Monddiät nicht zu finden. Ob der Mond tatsächlich auf unsere Fettverbrennung einwirkt, kann die Wissenschaft derzeit weder schlüssig nachweisen noch ausschließen. Bekanntermaßen versetzt aber schon der Glaube an solche Wirkungen manchmal Berge. Wenn es einem leicht fällt, sich auf den Mond zu beziehen, ist die Mond Diät wahrscheinlich genau richtig. Manche Menschen wissen, dass der Mond im eigenen Leben eine spürbare Wirkung auf das Wohlbefinden und die Gesundheit hat. Wesentlich für anhaltenden Diäterfolg ist ohnehin einzig und allein die Motivation. Die Monddiät zählt zu den Diätformen, die keinen Schaden für den Körper bedeuten. Wendet man sie langfristig an, kann kein Nährstoffmangel entstehen. Ein Pfund Gewichtsverlust in der Woche wird versprochen. Das ist eine schonende Gewichtsabnahme, die als positiv zu bewerten ist. Ob man sie als ausreichend hoch empfindet, wenn man im Frühjahr eine Bikinifigur erzielen möchte, ist verschieden. Die fett- und kalorienarme sowie ballaststoffreiche Mischkost, die Abnahmewillige dank der Mond Diät vorzugsweise verzehren, ist gesundheitlich nicht nur unbedenklich. Sie ist geradezu empfehlenswert. Bei Crash-Diäten mit hohem Gewichtsverlust setzt der Jojo-Effekt umso schneller ein.

Die vier Mondphasen im einzelnen

Bei Neumond beginnt man seine Mond-Diät. In dieser Zeit hat eine Entschlackungsphase die beste Wirkung. Regelmäßige Entlastungs- und Entgiftungsmaßnahmen sind vorteilhaft für den Organismus, um ernährungsbedingten Krankheiten vorzubeugen. Am besten unterlässt man in dieser Mondphase das Essen von Ungesundem, das Rauchen und das Trinken von Alkohol. Gelegentliche Saftfasten- oder Fastentage tun gut. Bei zunehmendem Mond soll der Körper dieser Diätform nach Inhaltsstoffe von Lebensmitteln besser verwerten als zu anderen Zeiten. Das bedeutet allerdings auch, dass jetzt Fettreserven schneller eingelagert werden. Diesbezüglich sollte man also achtsam sein und eher fettarme Lebensmittel wählen. Bereits am Tag vor Vollmond reduziert man die Lebensmittelmenge. Der Monddiät zu Folge setzen in den Tagen vor und nach Vollmond Kalorien schneller an. Wer jetzt einen moderaten Fastentag einlegen möchte, isst nur rohes Obst und gedünstetes Gemüse. Zwei bis drei Liter Säfte und Kräutertees entschlacken den Körper. Sie sorgen außerdem für eine ausreichend hohe Flüssigkeitsaufnahme. Dadurch werden die Verdauungs- und Entgiftungsorgane gut gespült. Bei abnehmendem Mond wird Ihr Körper sich in Bestform finden. Jetzt ist die Zeit des höchsten Energieverbrauchs, in der das Abnehmen leichter fallen soll. Die überflüssigen Pfunde purzeln schneller, wenn man jetzt bewusst auf frisches Gemüse, leckere Vollkornprodukte, pflanzliches Eiweiß, wenig Fleisch oder leichte Fischgerichte setzt. In allen Mondphasen hilft eine Flüssigkeitsaufnahme von mindestens zwei Litern beim Entschlacken. Dabei zählt reines Trinkwasser als die wichtigste Flüssigkeit. Säfte, pflanzlichen Brühen und Kräutertees stehen in Sachen Flüssigkeitsaufnahme an zweiter Stelle. Kaffee, Grün- und Schwarztee entwässern und sind daher nicht zur aufgenommenen Flüssigkeitsmenge dazu zu zählen. Für jede genossene Tasse Schwarztee und jedes getrunkene Glas Wein sollte man grundsätzlich mindestens eine Tasse Mineralwasser zusätzlich trinken.

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