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Pasta-Diät

Nudeln, auf italienisch wohlklingend Pasta genannt, sind auf der ganzen Welt bekannt und beliebt. Es gibt sie in allen möglichen Formen, Farben und sogar Geschmacksrichtungen und gewiss werden sie als leckere Beilage zu den unterschiedlichsten Gerichten tagtäglich auf den Tellern von Groß und Klein serviert. Es gibt wohl fast niemanden, der nicht gerne Pasta isst.

Die Nudel an sich ist rein ernährungswissenschaftlich ein Kohlenhydrat und besteht zum größten Teil aus satt machender Stärke. Bei ihrer Zubereitung nimmt sie dann bereits so viel Wasser in sich auf, dass sie zwar an Volumen zunimmt, nicht aber an kalorischem Gehalt.

Kohlenhydrate sind wichtig für den menschlichen Organismus, um die Energiespeicher zu füllen und dadurch für Muskelkraft, Konzentrationsfähigkeit und Körperwärme zu sorgen. Um Kohlenhydrate in Energie zu verwerten, spaltet der Körper den darin enthaltenen Zucker auf und schleust ihn in die Zellen ein, wo dann eine Art Verbrennungsmechanismus stattfindet. Ähnlich wie ein Motor Benzin für seinen Betrieb benötigt, sind die Körperzellen also auf Zuckerenergie für deren Betrieb angewiesen.

Vollkorn Nudeln

Vollkorn Nudeln ©iStockphoto/ruhrpix

Dass ausgerechnet diese Energielieferanten nicht nur satt machen, sondern auch noch helfen können, ab zu nehmen, klingt paradiesisch. Doch es ist wirklich wahr!

Dem allgemeinen Irrglaube nach, gelten Nudeln als Dickmacher. So verwandle sich auch nur eine Gabel zu viel direkt in ein Hüftpolster.
Allerdings sind es nicht die Nudeln, die dick machen, sondern die zugehörigen Soßen. Kein Wunder, denn reichlich mit Käse oder Sahne verfeinert machen die sich tatsächlich bald als Fettpolster bemerkbar.

Die Idee der Pasta Diät basiert dagegen auf leichten Soßen mit wenig Fett, dafür mit einer extra Portion Gemüse oder Salat und etwas Fisch oder Geflügelfleisch. Wer also auf Nudeln nicht verzichten möchte, muss dies bei der Pasta Diät auch nicht. Ein bisschen Basiswissen in Sachen Soßenkunde reicht aus, um ein bekömmliches Essen zu zaubern, das lange satt macht und dabei gesund ist. Und vor allem eines, auf das man sich freut.

Gerade weil Nudeln lange satt machen, sind sie ein idealer Diätbegleiter. Ein knurrender Magen und das Verlangen nach Süßem sind somit Schnee von gestern. Bei der Pasta Diät darf abgesehen vom Frühstück gerne zweimal pro Tag an Pasta zugelangt werden, also auch am Abend ein weiterer Teller der schmackhaften Teigware auf dem Tisch stehen.

Da Vollkornnudeln zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe enthalten und zudem vom körpereigenen Verbrennungsmotor langsamer entpackt werden, sind diese noch besser für den Weg zum Wunschgewicht geeignet. Ein klarer Vorteil der Pasta Diät ist zudem, dass sie nicht vieler Vorbereitung bedarf. So kann einfach eine größere Portion der Lieblingsnudel vorgekocht und dann innerhalb des folgenden Tages verzehrt werden.
Auch praktisch für Berufstätige, die oft aus Zeitgründen gezwungen sind, irgendwo schnell etwas zu sich zu nehmen. Hier kann sogar im Büro einfach das von Zuhause mitgebrachte Nudelmahl aufgewärmt werden, so dass die Diät ohne großen Aufwand durchgezogen werden kann.

Es versteht sich von selbst, dass die Pasta Diät kein Freifahrtschein für wahlloses Vollstopfen bedeutet. Auch hier gilt ganz klar der Grundsatz, dass es auf die gesunde Menge ankommt. Wenn jedoch die ersten Erfolge auf der Waage sichtbar werden und das trotz ausreichend gutem Essen, steigt der persönliche Ehrgeiz ganz von alleine immer weiter an. Wenn dann noch bewundernde Blicke von außen dazukommen und die Frage wie das denn erreicht worden sei, macht die Antwort bestimmt doppelt soviel Freude.

Wie bei jeder anderen Diät auch, empfiehlt es sich, über den Tag verteilt ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Mindestens zwei, besser drei Liter Wasser oder ungesüßter Tee unterstützen den Organismus optimal und sorgen außerdem für eine Entschlackung.
Dies äußert sich durch ein strahlenderes Aussehen wie zum Beispiel schöne Haut.

Da bei dieser Form der Diät die Nährstoffbalance ständig aufrecht erhalten wird, sind ebenso wenig die sonst diättypischen Begleiterscheinungen zu erwarten. Also keine Angst vor dünnem Haar oder dunklen Augenringen! Dass die Gemütsverfassung ebenfalls nicht darunter leiden wird, ist somit ebenfalls klar.

Auch wird es den altbekannten und gefürchteten Jojo-Effekt nicht geben, da kein Verzicht geübt wird und auch keine Reduktion von Nahrung, aufgrund derer sich der Magen erst verkleinern und bei Beendigung der Diät wieder erweitern würde. Es wird ja gar nicht erst weniger gegessen, nur kalorienbewusster.

Ein berühmtes Beispiel, dass dies wirklich funktioniert, ist ganz klar die italienische Filmdiva Sophia Loren. Schon oft wurde sie gefragt, wie sie es schaffe, seit Jahren eine so bewundernswerte Figur zu haben. Und jedes Mal antwortet sie lächelnd und voller Überzeugung, dass sie dies ihren Spaghetti zu verdanken habe.

Dennoch ist ein Zeitraum von etwas zwei bis drei Wochen für das Abnehmen mit der Nudel ausreichend. Schließlich kann selbst der größte Nudelfan irgendwann den Appetit auf Pasta verlieren, wenn zu lange nur noch das gleiche gegessen werden soll. Den Diät soll ja schließlich in erster Linier Spaß machen. Denn neben all den wissenschaftlichen Erkenntnissen über Gewichtsabnahme und Co., sind Experten sich einig: Dauerhafter Erfolg kommt nur, wenn die richtige Portion Spaß dabei ist.

Die Motivation anschließend vielleicht nicht mehr die fettigen Soßen zu kochen, kommt von ganz alleine und macht Lust, diese Diät selbst zu testen.


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