Skip to main content

Fit für den Sommer

Im Folgenden sollen nun einige hilfreiche Tipps angeführt werden, die Sie dabei unterstützen, fit für den Sommer zu werden.

Wenn die Tage wieder länger werden und die Sonne nach den düsteren Wintermonaten endlich wieder zum Vorschein kommt, ist der Sommer nicht mehr weit. Unweigerlich beginnen wir dann, von Urlauben an Traumstränden und langen Abenden auf der Terrasse zu träumen. Mit der Vorfreude auf luftige Kleidung, Bademode und damit verbunden der Möglichkeit, endlich wieder Haut zeigen zu können, werden wir jedoch auch unangenehm an die Fettpölsterchen an den Problemzonen erinnert, die der Körper während des Winters angelegt hat. Um auch die Figur auf die heißen Sommertage in Shorts, luftigen Blusen und Bikini vorzubereiten, gibt der Frühling zeitgerecht den Startschuss, denn die Monate bis zum Sommer bieten ausreichend Zeit, einige wirkungsvolle Änderungen zugunsten der schlanken Linie durchzuführen. Mit ein paar kleinen Tricks ist die sommerliche Traumfigur auch ganz ohne strenge Diätprogramme leicht in die Tat umzusetzen.

Fit für den Sommer ganz ohne Diät

Ein strenges Diätprogramm ist oft gar nicht notwendig, um die letzten Spuren des Winters an den Problemzonen zu beseitigen. Es reicht in den meisten Fällen völlig aus, auf gewisse Nahrungsmittel weitgehend zu verzichten und durch eine gesunde, schlankmachende Alternative zu ersetzen.
Oberstes Gebot sollte es sein, den Anteil der Lebensmittel mit hohem Zucker- und Weißmehlgehalt drastisch zu reduzieren und diese abends gar nicht mehr zu verzehren. Hingegen sollte die Vollkornvariante gewählt werden, die durch den hohen verdauungsfördernden Ballaststoffgehalt und die positiven Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel den Körper effektiv bei der Gewichtsabnahme unterstützt. Essen Sie daher vermehrt Vollkornbrot, Naturreis und bissfest gekochte Vollkornpasta. Versuchen Sie darüber hinaus, die empfohlenen 30 Gramm Ballaststoffe täglich in Form von rohem Gemüse, Obst und Vollkornprodukten in den Speiseplan zu integrieren.

Nahrungsmittel mit dem Fettverbrennungs-Vitamin C, das vorwiegend in rohem Gemüse und Obst enthalten ist, sollten ebenfalls ganz oben auf dem Speiseplan stehen. Nehmen Sie mehr Eiweiß, sowohl pflanzliches als auch aus mageren Fleischsorten zu sich und reduzieren Sie den Kohlenhydratanteil in ihrer Ernährung. Auch Eier dürfen ohne schlechtes Gewissen regelmäßig gegessen werden. Durch ihre positive Wirkung auf den Hormonhaushalt vermindern sie Hungergefühle und kurbeln den Stoffwechsel an.

Fit für den Sommer

Fit für den Sommer ©iStockphoto/shironosov

Sparen Sie hin und wieder eine kalorien- und fettreiche Butterportion ein, indem sie Senf, Tomatenmark oder Frischkäse auf Brote und Sandwiches streichen und wählen Sie statt Salami und fettreicher Wurst lieber mageren Schinken. Jedoch Hände weg von sogenannten Light-Produkten: Weniger Fett bedeutet in den meisten Fällen einen größeren Zuckergehalt. Reduzieren Sie lieber die Mengen der Vollfett-Versionen.
Ausreichend Flüssigkeit in Form von Mineralwasser, über den Tag verteilt getrunken, erhöht den Grundkalorienverbrauch des Körpers und hilft darüber hinaus, Schlacken auszuschwemmen.

Die kleinen Tricks der gewichtsreduzierenden Essgewohnheiten

Neben einer vernünftigen Zusammenstellung des Speiseplans helfen kleine Veränderungen im Essverhalten zusätzlich, den Hunger auf dickmachende Lebensmittel auszutricksen und das Sättigungsgefühl positiv zu beeinflussen.

Menschen, die ihre Mahlzeiten bewusst genießen, haben nachgewiesen viel seltener Probleme mit der Gewichtszunahme. Wer langsam isst und dabei jeden Bissen mindestens 15 Mal kaut, wird wesentlich schneller satt und nimmt dadurch weniger Nahrung und damit automatisch weniger Kalorien zu sich. Daher gilt: Gönnen Sie sich ausreichend Zeit und Ruhe, um zu essen. Wer in Gesellschaft Mahlzeiten zu sich nimmt, isst nachweislich langsamer und genussvoller und vermeidet dadurch Anfälle von Frustessen. Verabreden Sie sich deshalb öfter mit Freunden zu einem Essen oder gönnen Sie sich hin und wieder einen Abend in einem Restaurant.

Wenn doch manchmal der Hunger auf Süßes aufkommt: Von kalten Speisen essen wir automatisch weniger. Bewahren Sie daher Schokolade und Süßigkeiten im Kühlschrank auf. Sie werden sehen, nach wenigen Stücken haben Sie ihren Heißhunger gestillt.

Nach einer selbstgekochten Mahlzeit sollten übriggebliebene Mengen entweder sofort eingefroren oder weggeworfen werden. Dies vermeidet Reste-Essen aus Ordnungsgefühl, das weit über den Sättigungspunkt hinausgeht und nur unnötig dick macht.

Die kleinen Helfer der Natur

In vielen Nahrungsmitteln stecken Eigenschaften, die Sie sich zusätzlich zunutze machen können, um in den Monaten vor dem Sommer ihr Gewicht schrittweise in Richtung Bikinifigur zu reduzieren.

Essen Sie vermehrt Speisen aus pflanzlichen Lebensmitteln mit einem hohen Gehalt an Bitterstoffen, die den Appetit bremsen, die Verdauungssäfte anregen und somit gewährleisten, dass das Fett in der Nahrung schneller verbrannt wird. Salate aus Blättern von Radicchio, Endivie oder Chicoree, gedünsteter Fenchel als Beilage, ein Glas Grapefruitsaft zum Essen oder mit Oregano und Salbei verfeinerte Gerichte sind wahre Schlankmacher. Als Alternative zum gewohnten Milchkaffee eignet sich in den warmen Monaten als Wachmacher eine Tasse grüner Tee, dessen Bitterstoffe und Enzyme nachweislich die Fettaufnahme reduzieren und den Stoffwechsel positiv beeinflussen.

Auch Apfelessig ist ein wahrer Geheimtipp im Kampf gegen überschüssige Fettpolster. Zahlreiche Studien belegen, dass ein Esslöffel Apfelessig in warmem Wasser, am besten in der Früh getrunken, die Fettverbrennung anregt und die Gewichtsreduktion nachweislich fördert. Verwenden Sie zum Süßen statt Zucker, der keinerlei Nährstoffe liefert, lieber Honig. Er hat neben einem deutlich geringeren Kaloriengehalt eine um fast 30 Prozent intensivere Süße und enthält darüber hinaus viele lebensnotwendige Nährstoffe und Vitamine.

Essen Sie öfter als sättigende Zwischenmahlzeit eine Handvoll Mandeln. Während Mandeln effektiv den Hunger stillen, hindert ihre feste Struktur den Körper daran, die darin enthaltenen Fette zur Gänze zu verdauen.

Dem Stress den Kampf ansagen

Stress und eine hektische Lebensweise gelten als eine der Hauptursachen für Übergewicht. Wer permanent Stress ausgesetzt ist, wird automatisch mehr essen, um den Druck, der dadurch auf der Seele lastet, auszugleichen. Dadurch gehört es im Zuge jeder Gewichtsabnahme zu den Prioritäten, Stress abzubauen und sich vor psychischen Belastungen zu schützen. Die effektivste Maßnahme hierzu sind ausreichend Schlaf und regelmäßige Auszeiten. Nur wer ausgeschlafen und erholt ist, kann mit der Hektik des Alltags umgehen. Zu wenig Schlaf verdoppelt zudem das Risiko, dick zu werden. Der Körper produziert als Folge von Schlafmangel unzureichende Mengen des Sättigungshormons Leptin und schüttet stattdessen Ghrelin aus, das den Appetit ankurbelt und gleichzeitig den Stoffwechsel verlangsamt. Dies bedeutet eine größere Kalorienzufuhr und ineffektive Verdauung, und der Körper kann die zusätzliche Nahrung nicht verwerten und speichert sie als Fett in den dafür angelegten Fettpolstern an den Problemzonen. Daher gilt: Gönnen sie sich ausreichenden Schlaf und regelmäßige Ruhezeiten, um Heißhungerattacken zu vermeiden.

Fit für den Sommer – Immer in Bewegung bleiben

Wenn die Tage wieder wärmer und länger werden, kommt auch die Lust, sich öfter in der Natur aufzuhalten, zurück. Nach den langen Monaten des Stubenhockens ist es nun an der Zeit, wieder in Bewegung zu kommen. Die zunehmende Wärme der Sonne genießt man am besten im Zuge von ausgedehnten Spaziergängen und Trainingseinheiten wie Jogging oder Nordic Walking in Wald und Wiesen oder regelmäßigen Radtouren durchs Gelände. Neben der körperlichen Betätigung, die die Pfunde schnell purzeln lässt, wird durch das Erleben der aufblühenden Natur und des Vogelgezwitschers auch das Gemüt erhellt und damit Kraft getankt, den Stress des Alltags besser bewältigen zu können.

Auch der Besuch eines Schwimmbads gestaltet sich, wenn es wieder wärmer wird, viel angenehmer als in den kalten Wintermonaten. Regelmäßiges Schwimmen oder der Besuch eines Aquafitness-Kurses bereiten durch die trainierende Wirkung den Körper perfekt auf die Sommerkleidung vor. Die Haut wird gestrafft, die unschönen Cellulite-Dellen verschwinden und dem Strandurlaub im Bikini steht damit nichts mehr im Wege.

Doch auch zuhause und im Arbeitsalltag lässt sich einiges tun, um den Körper mit ständiger Bewegung effektiv dabei zu unterstützen, die überschüssigen Pfunde des Winters loszuwerden. Wer im Wohnhaus, im Büro und in öffentlichen Gebäuden seltener in den Fahrstuhl steigt und dafür die Treppen benutzt, trainiert effektiv das Gesäß und die Oberschenkel und verbraucht zusätzlich eine erhebliche Menge an Kalorien. Lassen Sie auch, wenn das Wetter frühlingshaft ist, das Auto öfter stehen und unternehmen sie manche Wege lieber zu Fuß. Schon wer täglich mindestens eine halbe Stunde zügig geht, erspart sich jegliches Sportprogramm oder die Mitgliedschaft im Fitnesscenter.

Machen Sie sich auch den Frühjahrsputz zunutze, um den Körper zusätzlich bei der Gewichtsabnahme zu unterstützen. Grätschen Sie während der Hausarbeit die Beine und strecken Sie die Knie nach hinten. Je länger Sie sich während des Staubsaugens und anderer Tätigkeiten im Haushalt im Entengang durch die Wohnung bewegen, desto effektiver trainieren sie die Muskelpartie von Po und Oberschenkeln. Damit werden Sie sich im neuen Sommeroutfit in einigen Monaten sexy und attraktiv fühlen.

Top Artikel in Sport