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Arthrose – Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Arthrose ist eine oft im höheren Alter auftauchende Abnutzungserscheinung an den Gelenken und eine sehr schmerzhafte Krankheit. Neben dem Alter gibt es allerdings noch viele weitere Ursachen, welche die Schuld an der Arthrose tragen können. Eine Arthrose kann dabei an unterschiedlichen Gelenken auftauchen und ist leider bis heute nicht heilbar. Es ist allerdings möglich, das Voranschreiten zu verlangsamen und die Symptome samt den Schmerzen durch unterschiedliche Maßnahmen zu lindern.

Die Symptome einer Arthrose

Zu den Symptomen gehören die Gelenkschmerzen. Dabei ist es typisch, dass die Schmerzen bei einer Belastung schlimmer werden. Zum späteren Verlauf der Krankheit kann der Schmerz leider auch zum Dauerthema werden, sodass die Arthrose leider einen stark negativen Einfluss auf den Alltag haben wird.

Arthrose @iStockphoto/marvinh

Der Gelenkschmerz gilt als Leitsymptom der Arthrose. Dieser tritt vor allem bei einer verstärkten oder einer ungewohnten Belastung auf, wie zum Beispiel beim Treppensteigen oder bei dem Spaziergang.

Im Frühstadium der Arthrose ist vor allem der Anlaufschmerz am Morgen beim Aufstehen sehr typisch, wobei sich die betroffenen Gelenke sehr steif anfühlen. Dieses Gefühl der Steifheit geht erst nach einer „Warmlaufphase“ wieder weg, sodass die Beschwerden nach ein wenig Bewegung besser werden. Das ist ein Unterschied zu den Beschwerden bei einer Arthritis. Wie bereits erwähnt, können die Schmerzen bei einer fortgeschrittenen Arthrose leider auch dauerhaft werden. Zu den weiteren typischen Symptomen gehören die Wetterfühligkeit der Gelenke sowie ein Schwellungsgefühl und das Gefühl der Überwärmung.

Die Ursachen der Arthrose

Eine der häufigsten Ursachen ist die altersbedingte Abnutzung von dem Gelenkknorpel, wobei jedoch auch Grunderkrankungen oder Verletzungen als Ursache in Frage kommen. In den meisten Fällen liegt jedoch eine primäre oder idiopathische Arthrose vor, welche durch die altersbedingte Abnahme der Knorpelmasse entstehen. Ein solcher Verschleiß beginnt in der Regel zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. Des Weiteren gibt es Grunderkrankungen wie Diabetes, Gicht oder Arthritis. Die sekundäre Arthrose kann durch viele unterschiedliche Risikofaktoren entstehen.

Es bestehen folgende Risikofaktoren:

  • Übergewicht und somit eine höhere Belastung der Gelenke
  • Eine körperliche Überlastung im Beruf, wie zum Beispiel als Fliesenleger (Arthrose im Knie)
  • Eine Überlastung beim Sport, wie zum Beispiel Tennis (Arthrose im Ellenbogen)
  • Falsches Schuhwerk, wie zum Beispiel hohe Absätze

Verletzungen bzw. Fehlstellungen als Grund:

  • Eine Fehlstellung nach Knochenbrüchen
  • Unterschiedliche Kapselverletzungen
  • Eine Meniskusverletzung
  • Eine Verletzung am Knorpel
  • Angeborene Fehlstellungen wie X- oder O-Beine

Die Behandlung bei Arthrose

Wer unter einer Arthrose leidet, hat die Möglichkeit, verschiedene Maßnahmen durchzuführen, durch welche die Symptome und die Schmerzen gelindert werden können. Dazu zählen zunächst auch konservative Ansätze wie Physiotherapie, Kälte- und Wärmetherapien oder aber das Einnehmen von entzündungshemmenden Medikamenten. Da die Arthrose nicht heilbar ist, steht die Linderung und die Reduzierung des Voranschreitens im Vordergrund. Des Weiteren soll die Beweglichkeit verbessert werden.

Ernährung bei Arthrose umstellen

Die richtige Ernährung bei Arthrose ist ebenso wichtig und sollte auf gar keinen Fall unterschätzt werden. So gibt es zum Beispiel spezielle Ernährungstherapien, welche Entzündungen hemmen sollen. Mit einer bewussten Ernährung und einer maßvollen Bewegung können Betroffene wieder an Lebensqualität gewinnen. Durch eine Ernährungsumstellung kann die Arthrose natürlich auch nicht geheilt werden, es ist aber möglich, den Gelenkersatz zu vermeiden oder aber hinauszuzögern. Dabei geht es zum einen um die Hemmung der Entzündung und zum anderen auch um die Entlastung der Gelenke durch den Abbau an überflüssigen Kilos, wodurch die betroffenen Gelenke deutlich entlastet werden können. Gemüse und gesunde Lebensmittel stehen bei dieser Ernährung ganz oben auf der Liste. Kalorienreiche Lebensmittel sowie tierische Produkte sollten nicht auf dem Speiseplan stehen. Des Weiteren gibt es auch gelenkstärkende Speisen. Besonders hilfreich sind Leinöl, Walnussöl oder Omega-3-Fettsäuren. Silizium ist ebenso wichtig und stärkt dabei nachhaltig die Knochen.

Fazit – unterschiedliche Maßnahmen bei Arthrose sind stets einen Versuch wert

Arthrose ist eine Krankheit, welche das ganze Leben beeinflussen kann. Wichtig ist es aber, sich auf Veränderungen einzulassen und bereit zu sein, diesen Schritt zu gehen. Nur so ist es möglich, eine dauerhafte Linderung herbeizuführen und die Gelenke zu unterstützen. Der Weg ist nicht unbedingt einfach, aber er lohnt sich auf jeden Fall und sorgt dafür, dass die Lebensqualität wieder steigt.


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