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Wie bekommt man straffe schöne Beine?

Unsere Beine tragen uns tagtäglich durch unser Leben. Natürlich stünde prinzipiell deren Funktionalität im Vordergrund – doch eigentlich ist da noch etwas anderes, das vergleichbar wichtig ist, wenn es um das Thema Beine geht: denn schön straff sein sollten sie allemal!

Schöne Beine …

… sind schlank und lang. Klar – da wird niemand widersprechen. Allerdings sind dies nicht die einzigen Kriterien, um von „schön“ sprechen zu können; ganz im Gegenteil: Auch kräftigere Beine können hübsch anzusehen sein! Denn es ist nicht allein der Umfang der Beine, der zählt. Tatsächlich kommt es vielmehr auf deren Kontur und Straffheit an.

Was beeinflusst Straffheit?

Wohl definierte Beine sind sicherlich der Traum eines jeden. Allerdings sollte, ehe mit Maßnahmen zur Realisierung dieses Wunschbildes begonnen wird, erst einmal verinnerlicht werden, welche Faktoren schöne straffe Beine bewirken:
Zum einen ist es natürlich das Hautbild, das einen Einfluss darauf hat, inwieweit die Beine als straff wahrgenommen werden. Einen viel größeren Anteil jedoch haben die Muskulatur und das Bindegewebe. Beide Faktoren sind bis zu einem gewissen Grad genetisch bedingt, weshalb beispielsweise einige eher zu Cellulitis neigen als andere. Dennoch besteht kein Grund zum Verzagen: Trotz teilweiser Prädestination kann durch regelmäßiges und ambitioniertes Training viel dafür getan werden, schön definierte Beine zu bekommen:

Viel Bewegung

Der Königsweg zu wohl definierten Beinen ist, sich viel zu bewegen. Damit geht auch einher, dass mehr Zeit an der frischen Luft verbracht wird, Kalorien verbraucht werden und man sich schlicht wohler in seiner Haut fühlt. Insofern Bewegung nicht ohnehin schon einen festen Anteil im Alltag einnimmt, kostet es anfangs wahrscheinlich etwas Überwindung; nach einiger Zeit wird sie jedoch nicht mehr wegzudenken sein. Daher: Rad statt Auto; Treppe statt Aufzug; Fußweg statt Bus; Spaziergang statt Couch …

Straffe schöne Beine

Straffe schöne Beine ©iStockphoto/PumpizoldA

Eine nette Idee ist auch, sich während des Zähneputzens immer wieder auf die Fußballen zu stellen und wieder abzusenken, wodurch ohne Mehraufwand die Beine trainiert werden. Gleichermaßen sind „auf der Stelle marschieren“ oder vor dem Fernseher „in Rückenlage in der Luft Rad zu fahren“ kreative Bewegungsmöglichkeiten, die simpel in den Alltag integriert werden können und sehr profitabel für die Definition der Beine sind.

Zusätzlich gesunde Ernährung

Das Weglassen von Süßigkeiten, Fast Food und Co. fällt nicht leicht. Fakt ist jedoch, dass zu große Mengen erheblich schaden können, weshalb sie besser nicht ausschweifend konsumiert werden sollten!

Obst und Gemüse hingegen haben vielerlei positive Effekte auf die Beine: Es werden weniger Kalorien aufgenommen, was zur Gewichtsreduktion und bestenfalls auch zum Fettabbau führt. Tritt hierzu ausreichend Bewegung, vielleicht sogar Sport und gezielte Fitnessübungen, ist der Weg für schöne Beine geebnet.

Darüber hinaus enthalten gesunde Lebensmittel viele Vitamine und Mineralien, die zu einem schönen Erscheinungsbild der Haut beitragen und dadurch für zusätzliche Straffheit sorgen.

Neben gesunder Ernährung ist unerlässlich, ausreichend Wasser zu trinken. Dies sorgt für zusätzliche Kalorienverbrennung und versorgt Muskeln und Bindegewebe mit ausreichend Flüssigkeit und trägt so auch zu straffen Beinkonturen bei.

Körperpflege nicht vernachlässigen

Wie bereits erwähnt, trägt das Hautbild mit dazu bei, dass Beine wohl definiert wirken. Daher gehört neben ausreichend Bewegung und gesunder Ernährung auch dazu, seine Beine mit Wellness zu verwöhnen. Hierzu zählen regelmäßige Peelings und v. a. Massagen, um die Durchblutung zu fördern, was wiederum das Bindegewebe stärkt. Außerdem sollte das Eincremen nach der Dusche (v. a. nach der Rasur!) nicht vernachlässigt werden; dadurch wird die Haut ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt und bleibt schön geschmeidig.

Für Hartgesottene empfehlen sich Kneipptouren und Wechselbäder: Kaltes Wasser fördert die Durchblutung der Beine (und hat zudem positive Auswirkungen auf den Kreislauf); Wechselbäder fördern den Blutkreislauf ebenso und sorgen für ein strafferes Beingefühl.

Nichts geht über Sport!

Viel Bewegung ist zwar schon ein guter Ansatz, ebenso wie gesunde Ernährung und die richtigen Wellnesskuren; das effektivste Mittel ist und bleibt jedoch der Sport.

Zu Beginn ist es mühsam, zum Teil sogar qualvoll, sich tagtäglich oder zumindest mehrmals pro Woche aufzuraffen, um Sport zu treiben. Zugegeben: Der Anfang ist hart; allerdings ist das Projekt, sportliche Aktivitäten als feste Größe im Leben zu etablieren, absolut empfehlenswert! Davon profitiert nicht nur die Figur, auch die Stimmung, das Wohlgefühl und die Gesundheit im Allgemeinen werden durch Sport dauerhaft positiv beeinflusst. Für alle, die gerne genießen: Auch Süßigkeiten und Co. sind dadurch weniger tabuisiert, denn wer genug Sport treibt, kann ohne schlechtes Gewissen hin und wieder sündigen.

Geeignete Sportarten und gezielte Übungen für schöne Beine

Die Voraussetzungen für die Effektivität der Maßnahmen sind Regelmäßigkeit und Forderung. Das heißt, dass es nichts bringen wird, eine Woche lang Sport zu treiben und danach wieder für mehrere Monate auszusetzen; ebenso wenig Erfolg wird folgen, wenn die Übungen so lasch ausgeführt werden, dass keinerlei Anstrengung erforderlich ist. Sport muss einen (in gesundem Rahmen) an seine Grenzen bringen, weshalb gilt, sich zu fordern und strikt dranzubleiben.

Laufen, Rad fahren, Schwimmen

Joggen fördert die Ausdauer und ist eine Sportart, die besonders zur Straffung der Beine beiträgt, da diese die am meisten belasteten Körperteile während eines Laufes sind. Daher zählt es zu den Sportarten, die in jedem Fall in den Alltag integriert werden sollten, wenn zum Ziel gesetzt wurde, schöne Beine zu bekommen. Weiterhin eignet sich Rad fahren; diese Sportart ist zwar weniger intensiv als Joggen, dafür aber umso gelenkschonender. Gleiches gilt für Schwimmen.

Um keinen falschen Eindruck zu vermitteln: Prinzipiell ist völlig egal, welche Sportart betrieben wird; immerhin gehen fast alle mit Bewegung einher, welche unweigerlich zur Betätigung der Beinmuskulatur führt und daher zu straffen Konturen beiträgt. Entsprechend gilt also, dass vornehmlich der Sport gemacht werden sollte, der einem Spaß macht. Insofern also die genannten „besonders gut geeigneten“ Sportarten zum Training der Beinmuskulatur nichts für einen sind, keinesfalls hineinzwingen! Andere können ebenso förderlich sein.
Vor allem dann, wenn zusätzlich einige Fitnessübungen durchgeführt werden:

Spezifische Übungen für straffe Beine

Förderlich für die Innenseite der Beinmuskulatur ist die Arbeit mit Widerständen. So kann in sitzender Position ein Ball oder vergleichbarer Gegenstand zwischen die Knie geklemmt werden, welcher mittels Beinkraft wiederholte Male zusammengedrückt wird. Nach einiger Zeit werden sich die Muskeln dabei garantiert bemerkbar machen.

Die Außenseite der Oberschenkel kann am besten seitlich liegend trainiert werden. Der Kopf wird auf dem ausgestreckten Arm abgelegt, der andere wird stabilisierend vor dem Körper auf den Boden gestemmt. Beide Beine liegen leicht gebeugt übereinander, wobei das obere bei jedem Einatmen bis circa Hüfthöhe angehoben und wieder abgesenkt (jedoch nicht abgelegt) wird. Auch hierbei wird nach einigen Wiederholungen ein Ziehen in der trainierten Region wahrnehmbar werden, was zeigt, dass die Übung wirkt.

In Rückenlage können vielseitige Übungen für schöne Beine durchgeführt werden:

Zum einen können die Beine senkrecht nach oben gestreckt und seitlich voneinander weg und wieder aufeinander zu bewegt werden (Scherenbewegung). Hierbei werden v. a. die Innenseiten trainiert; die vordere Oberschenkelregion lässt sich mit einer kombinierten Bauchmuskelübung trainieren, indem die Beine entgegengesetzt abwechselnd gestreckt und angewinkelt werden (ähnlich wie beim Rad fahren in der Luft, nur ohne kreisende Bewegung). Effektvoll ist diese Übung jedoch nur, wenn die Beine so knapp wie möglich über dem Boden geführt werden, was sich nach einigen Malen auch in der unteren Bauchgegend bemerkbar machen wird. Wichtig: Das Kinn bei dieser Übung stets nah bei der Brust halten und die Hände hinter dem Kopf verschränken.

Die bereits erwähnte kreative Begleitübung zur Zahnhygiene dient insbesondere der Wadenmuskulatur. Diese gestaltet sich noch effektiver, wenn ein Bein im 90-Grad-Winkel angehoben wird. Bestenfalls sollte die Möglichkeit bestehen, sich festzuhalten, da die Balance sonst beeinträchtigt sein kann.

Insofern die vorgeschlagenen Maßnahmen und Übungen ein fester Bestandteil des Alltags werden, sollte es für jeden machbar sein, schöne straffe Beine zu bekommen.


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