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Hautreduktion nach einer Gewichtsabnahme

Hurra! Endlich sind sie unten, die Pfunde – oder besser Kilos. Das sorgt nicht immer nur für Freude. Vierzig oder fünfzig Kilo oder mehr sind weg, aber die Haut ist noch da. Doch wie bekomme ich die Haut weg? Und was tue ich, dass sie am besten gar nicht erst hängt?

Das Problem: Mehr Haut als (noch) nötig

Wer sich mehr als nur das eine oder andere Pfund zu viel angefuttert hat, braucht auch mehr Haut, um die zusätzlichen Kilos unterzubringen. Während man zunimmt, wächst daher auch die Haut kontinuierlich mit. Entsprechend baut der Körper umso mehr Haut an, je mehr man zunimmt.
Nimmt man wieder ab, wird die Haut irgendwann nicht mehr gebraucht. Pendelt das Gewicht im Vergleich zur Körpermasse nur um wenige Prozent, ist der Hautzuwachs kaum zu bemerken und die Haut strafft sich von (fast) allein. Doch je höher der Prozentsatz des verlorenen Gewichtes in Relation zur Körpermasse ist, umso mehr Haut bleibt übrig.

Wer also stark abnimmt, merkt, wie die Haut an Straffheit einbüßt. Vor allem an den Oberarmen und Oberschenkeln hängt sie sehr schnell.
Wer es schafft, von einem extremen Gewicht auf Normalgewicht abzunehmen, hat nicht nur die weniger straffe Haut als Problem. Bei extremen Gewichtsverlusten bilden sich unansehnliche Hautschürzen und der Betroffene wirkt, als könne er sich in seiner Haut umdrehen – was theoretisch sogar der Fall ist.

Hautreduktion nach einer Gewichtsabnahme

Hautreduktion nach einer Gewichtsabnahme ©iStockphoto/fkienas

Von der überschüssigen Haut besonders betroffen sind Männer. Ihr Gewebe ist im Gegensatz zu dem von Frauen nicht auf eine starke Dehnbarkeit ausgelegt. Sie spüren die Folgen des Gewichtsverlustes für die Haut also in der Regel eher und stärker als Frauen.
Um endlich wieder rundum glücklich mit sich und dem eigenen Körper zu sein, beschließen deshalb viele: Die Haut muss weg!

Sport und Co. – Lösungen bei moderatem Gewichtsverlust

Wer langsam abnimmt und vergleichsweise wenig Gewicht verliert, kann mit Sport und einigen weiten Maßnahmen schlaffe Haut gut bekämpfen. Ist die Haut nicht zu stark gedehnt, kann sie sich nämlich wieder zurückbilden. Wie weit diese Fähigkeit der Rückbildung geht, ist dabei von Mensch zu Mensch verschieden.

Sport unterstützt bei der Hautreduktion dabei mehrfach. Zum einen fördert sportliche Betätigung die Durchblutung und damit den Abtransport von Schlacken, den Stoffwechsel und die Erneuerung der Haut. Zum anderen schafft Sport mit den Muskeln unbemerkt Volumen, die den Platz des nun fehlenden Fettes zum Teil einnehmen. Die Haut wird also neu unterfüttert und muss daher gar nicht so stark zurückgehen, wie es ganz ohne Training der Fall wäre.

Nach dem Sport oder an Tagen ohne Training können Sauna und Wechselduschen die Durchblutung anregen und so die Hautstraffung fördern.

Plastische Chirurgie – Lösungen bei starkem Gewichtsverlust

So mancher schafft es, fünfzig, sechzig oder noch mehr Kilos abzunehmen. Je nach Körpergröße kann das die Hälfte des Ursprungsgewichtes sein, wenn das Normalgewicht erreicht ist. Diesen „Größenunterschied“ kann auch die fitteste Haut nicht mehr dank Sport, Durchblutungsförderung und Co. ausgleichen.

Hier muss der Chirurg das Messer ansetzen. Die Entfernung der entstandenen Hautlappen gehört zum Arbeitsbereich der ästhetischen Chirurgie. Seriöse Chirurgen schnippeln jedoch nicht einfach los. Ein Jahr oder länger muss das Gewicht schon stabil sein, damit sie den Eingriff vornehmen. Und obwohl viele unter der überschüssigen Haut leiden, zahlen die Krankenkassen selten etwas zu dem Eingriff dazu. Nur wenn Folgeerkrankungen wie Ekzeme in den Hautfalten zum Problem werden, unterstützt die Kasse den Patienten.

Bei der sogenannten Hautstraffung werden Hautareale entfernt, die nicht mehr gebraucht werden und nur noch herabhängen. Bei Frauen sind dies meist die Haut der Brüste, des Bauches und der Oberschenkel, bei Männern vor allem der Bauch. Aber auch die Arme oder bei Männern die Brust können gestrafft werden. Nach der Entfernung der Hautlappen werden die Ränder – nach Möglichkeit versteckt – neu vernäht. Sind die Wunden der Operation verheilt, bleiben in der Regel nur schmale Narben. Das verbliebene Gewebe kann mit Sport, Durchblutungsförderung und richtiger Ernährung genauso in Schwung gebracht werden, als wäre da niemals mehr gewesen.


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