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Was tun gegen dicke Beine?

Jeder Mensch hat mit anderen Problemzonen zu kämpfen. Die Ursachen hierfür können unter anderem genetisch bedingt sein. Doch auch Faktoren wie Stoffwechsel, Körperbau sowie Ernährungs- und Lebensgewohnheiten spielen eine Rolle bei der Verteilung der ungeliebten Fettpölsterchen. Zudem lassen sich gravierende Unterschiede zwischen den Geschlechtern feststellen. Während Männer in der Regel zuerst und vornehmlich am Bauch zunehmen, machen sich kleine kulinarische Sünden bei den Damen in erster Linie an Po, Oberschenkeln und Hüften bemerkbar. Als eine besonders große Herausforderung bei dem Versuch, dieser Entwicklung vorzubeugen beziehungsweise bereits vorhandenen Schaden wiedergutzumachen, erweisen sich in diesem Zusammenhang dicke Beine. Was es mit dieser Problematik genau auf sich hat und welche effektiven Maßnahmen der Prävention und Behandlung es gibt, soll in den folgenden Absätzen diskutiert werden.

Schönheitsmakel dicke Beine – eine Einführung

Die Gründe für dicke Beine sind vielschichtig. Zuerst einmal ist zu klären, ob es sich hier um Fett oder aber um gestautes Blut handelt. Denn gerade in den Wintermonaten kommt es oftmals zu einem Anschwellen der Beine, welches auf die ausgesprochen ungesunde Kombination aus Heizungsluft und Bewegungsmangel zurückzuführen ist. Dieses Phänomen tritt zumeist im unteren Bereich der Beine, das heißt an den Füßen und Unterschenkeln auf. Aufgrund einer unzureichenden Durchblutung entsteht hier ein ausgesprochen unästhetischer und nicht selten auch unangenehmer Stau im Gewebe, welcher mit Juckreiz, Schmerzen und Anspannung einhergehen kann. Ist Fett für den hier im Zentrum stehenden Schönheitsmakel verantwortlich, so sammelt sich dieses in erster Linie an den Oberschenkeln. Gerade Frauen, die, wie erwähnt, zu der Hauptrisikogruppe zählen, beklagen oftmals die Unwirksamkeit der jeweiligen Gegenmaßnahmen.

Denn gerade an dieser, für ein attraktives Erscheinungsbild so bedeutenden Stelle, scheinen sämtliche Diäten und Schlankheitspillen keinerlei Wirkung zu hinterlassen. Damit rückt der Traum von langen, schlanken Beinen trotz aller Bemühungen für viele Betroffene in weite Ferne. Die Hauptgründe für diese anhaltenden Misserfolge sind in der Tatsache zu finden, dass eine kalorienreduzierte Kost zwar zu einem Gewichtsverlust führen kann, dieser jedoch nicht automatisch mit dem Aufbau von Muskeln, welcher für den Erhalt eines wohlgeformten Körpers zwingend erforderlich ist, einhergeht. Entsprechend ist der Anblick, der sich Betroffenen bietet, die sich beispielsweise einer sogenannten Blitzdiät unterzogen haben, aufgrund des schlaffen Gewebes nicht unbedingt als schön zu bezeichnen. Vor allem, wenn der Fokus der eigenen Abnehmbemühungen auf den Beinen liegt, hat sich bis dato nur eine Methode als erfolgreich bewährt. Diese lässt sich mit Blick auf die hier dargestellten potentiellen Ursachen schnell benennen. Seien es nun geschwollene Füße oder dicke Oberschenkel, in jedem Fall ist ausreichend Bewegung zwingend erforderlich, um den unschönen Ausformungen auf den Leib zu rücken. Doch wie ist diese genau beschaffen und welche Möglichkeiten gibt es, regelmäßiges Training auf besonders zeitsparende Weise in den Alltag zu integrieren?

Beine

Beine ©iStockphoto/nfischer

Wirkungsvolle Strategien im Kampf gegen dicke Beine

Bereits ausgeprägte Problemzonen wie die Beine erfordern in der Regel mehr Aufmerksamkeit und Übung als ein einfaches Ganzkörpertraining. Schnellstmögliche Erfolge erzielt man natürlich, wenn man ein tägliches Programm absolviert, welches ganz auf das Training der Bein- und Pomuskulatur ausgerichtet ist. An dieser Stelle ist erneut darauf zu verweisen, dass dieses unverzichtbar ist, wenn man seinen Traum von schlanken, schönen Beinen verwirklichen möchte. Dass der Aufbau von Muskeln zu einem größeren Oberschenkelumfang führt, ist in diesem Zusammenhang eine vollkommen haltlose Annahme, die nicht selten als Vorwand benutzt wird, um gar nicht erst mit dem Workout beginnen zu müssen. In der Realität sieht die Sache jedoch ganz anders aus. Da Muskelgewebe dichter als Fettgewebe ist, kommt es bei einem angemessenen Übungsprogramm zu einer drastischen Reduzierung des Beinumfanges und damit zu dem gewünschten schlanken und wohlgeformten Erscheinungsbild.

Die Möglichkeiten, dieses zu erreichen, sind vielseitig und reichen von der Teilnahme an organisierten Kursen bis hin zum regelmäßigen Besuch eines Fitnessstudios. Da der Abnehmerfolg letztendlich auch von einer positiven Grundeinstellung abhängt, sollte man hier den sogenannten Spaßfaktor nicht unterschätzen und eine Methode wählen, die den individuellen Vorlieben und Bedürfnissen am ehesten entspricht. Ein Kurs bietet den Vorteil, dass man hier auf Gleichgesinnte stößt und sich in dieser Phase der physischen und emotionalen Belastung gegenseitig unterstützen und motivieren kann. Auch die mit dieser Variante verbundene fachliche Anleitung hat eindeutige Vorteile. Entscheidet man sich bei der Option Fitnessstudio für einen persönlichen Trainer, so kann man sich ebenfalls sicher sein, bei Fragen und Problemen professionelle Ratschläge und Tipps zu bekommen. Alternativ besteht natürlich auch die Möglichkeit eines eigenständigen Workouts. Als besonders empfehlenswert zur Stärkung und Förderung der Beinmuskulatur gelten unter anderem Sportarten wie Schwimmen, Fahrradfahren, Nordic Walking und Jogging. Gerade wer sich regelmäßig auf dem Fahrrad fortbewegt, verwandelt ganz automatisch überflüssiges Fett in straffes Muskelgewebe. Die Übungen im Wasser wiederum eignen sich ausgezeichnet als Trainingsmaßnahme, da sie den gesamten Organismus stärken und den Kreislauf in Schwung bringen, ohne dabei die Gelenke zu belasten. Abgesehen davon zählen ‚Klassiker‘ wie Wadenheben und Kniebeugen zu den effektivsten und zugleich praktischsten Strategien eines ohne Anleitung durchgeführten Körpertrainings. Hinzu kommen Übungsprogramme, welche speziell zur Bekämpfung der einzelnen Problemzonen entwickelt wurden. Dazu zählen unter anderem Callanetics und Pilates, welche zudem den Vorteil haben, dass sie so gut wie keiner Ausrüstung bedürfen und folglich an jedem Ort und zu jeder Zeit durchgeführt werden können, sei es nun im Büro, Zuhause, im Freien oder sogar in Bus und Bahn.

Eine gesunde Lebensführung als Grundvoraussetzung für einen wohlproportionierten Körper

Dass ein anhaltender Erfolg der hier vorgestellten Maßnahmen jedoch ausbleibt, wenn man weiterhin an ungesunden Lebensgewohnheiten festhält, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Schließlich ist in der Regel nicht nur Bewegungsmangel der Auslöser für dicke beziehungsweise geschwollene Beine, sondern das Zusammenspiel aus unterschiedlichen Faktoren. Nikotinkonsum sowie der vornehmliche Verzehr von fetten und süßen Lebensmitteln können ebenfalls zu dem genannten Gewebestau und unwillkommenen Fettablagerungen an den Beinen führen. Auch Alkohol und ungünstig kombinierte Speisen zählen zu den Ursachen für einen verlangsamten Stoffwechsel, welcher sich wiederum nachteilig auf die Fettverbrennung auswirkt.

Optimale Ergebnisse erzielt man also nur, wenn man sich zusätzlich zu einem intensiven Bewegungsprogramm auch an den Grundprinzipien einer natürlichen und ausgewogenen Ernährungsweise orientiert, welche größtenteils aus frischen Produkten wie Obst und Gemüse besteht. Stoffwechsel und Fettverbrennung lassen sich zudem durch eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme ankurbeln.

In puncto Bewegung ist darauf zu verweisen, dass hier oftmals bereits kleine Veränderungen den großen Unterschied machen. Wer beispielsweise das Auto in der Garage stehen lässt und kleine Besorgungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt, kann sich den täglichen Gang ins Fitnessstudio sparen. Auch das regelmäßige Treppensteigen als Alternative zum Fahrstuhl wirkt wahre Wunder und kann sich bereits in relativ kurzer Zeit als effektiver Fettkiller in der Beinregion erweisen. Dass diese Maßnahmen auch ausgezeichnet zur Vorbeugung von dicken Oberschenkel geeignet sind, erklärt sich von selber.

Gemäß dieser Ausführung wird ersichtlich, dass entgegen aller Proklamationen von selbsternannten ‚Wunderheilern‘ und Schönheitschirurgen jeder Mensch mit etwas Disziplin und Einsatz dazu in der Lage ist, seine Wunschvorstellung von einem schönen Körper mit einer schlanken und straffen Beinmuskulatur zu verwirklichen. Dass die hier vorgestellten Methoden nicht nur vergleichsweise günstig, sondern auch natürlich und risikofrei sind, erweist sich als zusätzlicher Pluspunkt, wenn man sich einmal die auf dem Markt dargebotenen kostspieligen Alternativen, darunter die aufgrund ihrer potentiellen gesundheitsschädigenden Folgeerscheinungen höchst umstrittenen chemischen Fettburner und nicht zuletzt die berühmt-berüchtigte Fettabsaugung anschaut.

Der optimale Weg zum Traumkörper führt also in höchst altmodischer, aber dafür sicherer Manier über ein praktisches Set aus effektiven Körperübungen sowie die konsequente Umstellung auf einen gesunden und ausgewogenen Lebensstil.


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