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10 Tipps gegen Bauchfett

Es gibt wohl nur wenige Menschen, die mit ihrem Körper rundum zufrieden sind. Hauptproblem ist dabei nach wie vor das Gewicht: An Bauch und Hüften hat sich über die Jahre einiges an Fett angesammelt. Ein natürlicher Vorgang des Organismus, um gegen schlechte Tage geschützt zu sein. Der Wunsch des Abnehmens wird also gefasst. Doch hier ist es ratsam, nicht auf schnelle Diäten zu vertrauen, sondern langfristig einen Wandel zu bewirken. Sport, Ernährung und der Alltag – das sind die drei Säulen, an denen wir Veränderungen vornehmen können, um gesünder zu leben, Fettpolster abzubauen und eine künftige Gewichtszunahme grundsätzlich auszuschließen.

Tipp 1: Sport – Bewegung hält gesund

Zunächst einmal ist die Erkenntnis wichtig, dass der Körper erst dann Fett abbauen kann, wenn er mehr Energie verbraucht, als dem Organismus zugeführt wird. Selbst die disziplinierteste Diät ist daher zum Scheitern verdammt, wenn der oder die Betroffene jedwede Bewegung vermeidet. Doch diese hält uns gesund, kurbelt die Tätigkeit der Organe an und stärkt das Immunsystem. Es ist also ratsam, etwa zwei bis drei Mal pro Woche ein wenig Sport zu treiben. Wer das oft eintönige Hantelstemmen im Fitnessstudio nicht mag, betätigt sich alternativ: Schwimmen, Laufen, Radfahren, Fußballspielen und selbst die geruhsamen Spaziergänge am Nachmittag – alle genannten Übungen tragen zur allgemeinen Fitness, zu Wohlbefinden und Gesundheit bei. Keinesfalls ist es indes notwendig, bei jedem Training an die Schmerzgrenze zu gehen: Weniger kann mehr sein. Entscheidend gestaltet es sich jedoch, dass der Körper in regelmäßigen Abständen beansprucht wird und somit konstante Fortschritte an Ausdauer und Stärke erzielt.

Tipp 2: Sport – Training in den Alltag einbauen

Natürlich ist es nicht immer ganz einfach, sich am Nachmittag oder am Abend einige freie Stunden für den Sport einzurichten. Es lohnt sich somit, auch im beruflichen und privaten Alltag vermehrt die Fähigkeiten des Körpers gezielt anzuwenden. Wer einen kurzen Weg ins Büro bewältigen muss, läuft oder benutzt das Fahrrad – das Auto bleibt daheim. Ebenso hält das Treppensteigen Körper und Geist vital – der Fahrstuhl hat ausgedient. Wasserkisten, Akten oder die Einkaufstüten – genügend Gewicht, das beim Tragen ein wenig die Muskeln anspricht, kräftigend wirkt und auch auf diese Weise einen positiven Effekt auf die Fettverbrennung hervorruft. Manchmal bedarf es sicherlich einiger Kreativität, die eingeschlagenen Pfade zu verlassen und neue Wege zu beschreiten. Doch körperliche Herausforderungen warten überall darauf, dass wir sie nutzen. Wer jung bleiben und abnehmen möchte, kommt also nicht umhin, immer wieder auch die eigenen Beine und Arme einzusetzen.

Bauchfett

Bauchfett ©iStockphoto/PeJo29

Tipp 3: Sport – Muskeln gezielt aufbauen

Nicht alleine die allgemeine Fitness ist es, die dem Körper ein neues Lebensgefühl ermöglicht. Wer die gesamte Muskulatur kräftigt, erhöht die Fettverbrennung. Schließlich will jeder Muskel mit Energie versorgt werden – und genau diese wird ihm vom Organismus bereitgestellt, der sie wiederum aus den angelegten Reserven bezieht. Einen besonders positiven Effekt erzielt dabei das Krafttraining am Bauch: Durch die anstrengenden Übungen – zu denen etwa Sit-ups und das Beinheben gehören – wird der Bauch gestrafft und geformt, einzelne Muskeln zeichnen sich ab, die gesamte Körperregion wirkt attraktiver. Zeitgleich werden die unschönen Fettpolster abgebaut. Wer häufiger ein intensiveres Sportprogramm absolviert, gewöhnt den Organismus darüber hinaus an den höheren Bedarf an Energie. Auf Dauer wird daher mehr Fett verbrannt und der gesamte Prozess der Verdauung und Verarbeitung der Speisen reguliert. Der Körper behält somit nur noch das, was er wirklich benötigt. Überschüssige Kalorien scheidet er dagegen schneller aus und legt sie gar nicht erst für vermeintlich schlechte Tage an.

Tipp 4: Ernährung – Die täglichen Speisen überdenken

Neben dem Sport müssen andere Aspekte für ein gesundes Leben ohne Übergewicht bedacht werden. Hierzu gehört vor allem die Ernährung. Wie leicht ist es, sich in der Mittagspause eine Bratwurst oder einen Burger zu holen, sich morgens nach dem Aufwachen einen heißen Kaffee zu gönnen oder sich abends mit Schokolade zu verwöhnen. Doch jedes dieser Nahrungsmittel wird mittlerweile zu häufig konsumiert. Kräftigende Speisen wie Obst, Gemüse und Getreide landen dagegen immer seltener auf dem Teller. Denn ihre Zubereitung dauert etwas länger und ist mit höheren Kosten verbunden. Doch wer dauerhaft ohne Bauchfett und gesundheitliche Beeinträchtigungen auskommen möchte, muss sich überlegen, was er wann und wie isst und trinkt. Nicht immer ist dabei eine radikale Veränderung der Gewohnheiten notwendig – auch kleine Schritte führen ans Ziel. Nach und nach sollte es aber gelingen, ungesunde Lebensmittel zu meiden.

Tipp 5: Ernährung – Wie wir richtig essen

Vorab: Hungern muss niemand. Das ist selbst dann nicht notwendig, wenn es dem Bauchfett an den Kragen gehen soll. Sinnvoll gestaltet es sich dagegen, nicht drei große Mahlzeiten am Tag zu verspeisen, sondern lieber fünf bis sechs kleinere Rationen einzuplanen. Diese sollten aus Salaten, Gemüse und Obst bestehen. Auch das morgendliche Müsli oder das Getreidebrot besitzt ausreichend Energie, um sogar Sportler mit genügend Stärke zu versorgen. Zudem ist darauf zu achten, dass nicht in Stress und Hektik gegessen wird – wer sein Essen gründlich kaut und seine Speisen genießt, ist länger satt. Auf diese Weise werden die gefährlichen Heißhungerattacken vermieden, durch die viele Menschen immer wieder zu Süßigkeiten oder Ähnlichem greifen. Eine gesunde Ernährung vollzieht sich langsam und ohne Eile, wird den Körper aber mit allen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgen. Zudem liegt der Gehalt an Fett und Kalorien hier meist auf einem niedrigen Niveau.

Tipp 6: Ernährung – Schädigende Einflüsse meiden

Aber so ganz ohne Disziplin geht es dann doch nicht. Zu sehr sind wir nach jahrlangem Verzehr auf Zucker, Alkohol, Salz oder Koffein ausgerichtet. Unser Körper verlangt danach – und wir geben diesem Wunsch nur allzu gerne nach. Doch einige der genannten Produkte fördern die Gewichtszunahme, beeinträchtigen die Funktion der Organe oder können sich langfristig sogar schädigend auf das Gehirn auswirken. Sicherlich dürfte es nicht schaden, sich hin und wieder eine Tasse Kaffee oder ein Stück Schokolade zu gönnen. Aber dauerhaft sind diese Speisen tabu. Wer Süßes mag, greift zu Obst. Getrunken werden dagegen Säfte und Wasser. Je naturbelassener ein Lebensmittel ist, desto gesünder arbeitet es im Organismus. Zusätzliche Geschmacksverstärker, Kohlensäuren, Zuckerrationen oder Salze sind dagegen nicht nur schädlich, sondern stehen immer wieder in direkter Nähe zur Gewichtszunahme und zur Neigung des Körpers, sich Fettreserven anzulegen. Ein Wandel kann sich daher alleine über Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten vollziehen.

Tipp 7: Ernährung – Lieber etwas mehr trinken

Übrigens ist es nicht notwendig, den kleinen oder großen Hunger immer mit fester Nahrung zu stillen. Grundsätzlich beobachten Ernährungsforscher nach wie vor einen Mangel bei der ausreichenden Flüssigkeitszufuhr vieler Menschen. Je nach Geschlecht und Gewicht werden etwa zwei bis drei Liter pro Tag empfohlen. Aber selbst Mengen von vier oder sogar fünf Liter sind nicht schädlich – was der Körper nicht benötigt, scheidet er aus. Wer sich dabei auf Wasser und ungesüßte Säfte konzentriert, führt seinem Organismus nicht alleine ein gesundes und fettarmes Lebensmittel zu. Vielmehr werden alle Zellen des Leibes mit Wasser gespeist und können somit funktionstüchtig arbeiten. Auch der Abbau der Fettreserven gestaltet sich also schneller und effizienter, wenn häufiger ein Glas Wasser den Griff zum Schokoriegel ersetzt. Aber auch pflanzliche Tees und Getränkezubereitungen aus Getreide besitzen eine hohe gesundheitliche Wirkung und sind hilfreich beim Wunsch, das Bauchfett abzubauen.

Tipp 8: Alltag – Stress vermeiden

Alleine mit der richtigen Ernährung und einer hinreichenden Menge an Sport sollte es den meisten Anwendern gelingen, rasche Erfolge beim Abnehmen zu erkennen. Doch immer wieder kommt es zu Rückfällen. Diese sind meist seelisch begründet. Stehen auf der Arbeit hektische Phasen an, beruhigen wir uns mit Schokolade. Türmen sich die Aufgaben auf dem Schreibtisch, gönnen wir uns in der Mittagspause nur eine schnelle Bratwurst. Und schon ist der Eintritt in eine ungesunde Lebensweise geschaffen. Wichtig ist es daher, sich selbst immer wieder zu Ruhe und Gelassenheit zu ermahnen, sich an jedem Tag kleine Phasen der Entspannung zu schaffen und den Terminkalender nicht gänzlich zu füllen. Je besser das gelingt, desto motivierter wird eine Person sein, sich mit der fettarmen Ernährung zu befassen oder die aufgestellten Pläne für Speisen und Getränke einzuhalten. Wer sich dagegen von Stress und Druck leiten lässt, greift zu den falschen Lebensmitteln.

Tipp 9: Alltag – Ein Saunabesuch wirkt Wunder

Wer die angesprochenen Ruhepole sucht, sollte nach einer Sauna in der nahen Umgebung schauen. Die gesundheitliche Wirkung des heißen Dampfes gilt als erwiesen. Auch bei der Gewichtsabnahme kann er hilfreich sein. Durch das Schwitzen schwemmt der Organismus viele Schadstoffe aus dem Körper, reduziert aber ebenso das angelegte Fett. Zudem wird das Immunsystem gestärkt. Etwa zwei bis vier Mal im Monat sollte die Sauna aufgesucht werden – wer diese Weisheit regelmäßig beherzigt, darf zudem mit einer reinen Haut, einer geringeren Anfälligkeit gegen Krankheiten und einem höheren Widerstand gegen Stress rechnen. Die Sauna wirkt wohltuend auf Körper und Seele, der Dampf lässt überschüssige Pfunde schmelzen. Allerdings kann es je nach Gesundheitszustand und Gewicht ratsam sein, vorab eine ärztliche Untersuchung zu absolvieren. Gerade für Neueinsteiger ist die Hitze nämlich mitunter etwas zu viel des Guten. Wer sich aber einmal dran gewöhnt hat, besitzt einen Quell der Jugend und Vitalität.

Tipp 10: Alltag – Ohne Disziplin geht es nicht

Die zuvor genannten Hinweise sollten es ermöglichen, ein gesundes Leben in Wohlbefinden und Vitalität zu erreichen. Die Basis also für das Ziel, überflüssige Pfunde abzubauen. Doch hier gilt: Kurze Phasen der Umstellung alleine werden nicht genügen. Disziplin und Durchhaltevermögen sind gefragt. Immer wieder stellen sich Herausforderungen ein: der leckere Schokoriegel im Supermarkt, die Aussicht auf einen Tag ohne Bewegung, der starke Kaffee am Morgen zum Vertreiben der Müdigkeit. Es bedarf eines hohen Maßes an Willensstärke, allen diesen Versuchungen zu widerstehen und sich immer wieder den eigenen Wunsch vor Augen zu führen: Das Fett im Bauchbereich kann nur dann reduziert werden, wenn über Monate hinweg die Bereitschaft besteht, einen Wandel im eigenen Alltag einzuleiten und sich mehr um Körper und Seele zu kümmern. Denn erst damit kann langfristig nicht nur manches Fettpolster abgebaut werden – vielmehr wird die Grundlage einer gesunden Lebensgestaltung geschaffen.


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