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AOK Fettfallenfinder

Im Alltag muss das Essen manchmal schnell gehen: Ein Stück Kuchen hier, Kantinenessen auf der Arbeit oder etwas Süßes zwischendurch. Auch wer im Alltag auf seine Ernährung achtet und versucht, auf die meisten ungesunden Leckereien zu verzichten, tappt hin und wieder in eine Ernährungsfalle. Besonders zu viel Fett und eine kohlenhydratreiche Ernährung zeichnen sich als auf Dauer ungesund und besonders für Diäten ungeeignet aus. Die Krankenkasse AOK bietet mit der Applikation AOK Fettfinder eine Möglichkeit an, das eigene Essverhalten zu studieren und Fett-Sünden auf die Spur zu kommen. Hierbei profitieren nicht nur diejenigen von der App, die gerne ein paar Kilos abnehmen und deswegen ihre Ernährung umstellen wollen, sondern auch Normalgewichtige, die insbesondere auf eine gesunde Ernährung achten möchten.

Was kann die App

Beim AOK Fettfallenfinder handelt es sich um eine App, die insbesondere für übergewichtige Personen konzipiert wurde und auf eine Umstellung auf gesunde Ernährung sowie das Abnehmen ausgerichtet wurde. Die App kann im Appstore des Smartphones kostenlos gedownloadet werden und führt den Nutzer bei erstmaliger Verwendung durch eine kurze Bestandsaufnahme. Neben persönlichen Daten wie Geschlecht, Körpergröße und Körpergewicht werden Fragen zum Essverhalten gestellt. Hier werden insbesondere Fragen zum Verzehr von Süßigkeiten und über die Rituale am Frühstückstisch gestellt. An dieser Stelle ist von Nutzerseite besonders wichtig, dass die Fragen wahrheitsgemäß beantwortet werden, damit das Konzept des AOK Fettfallenfinders auf Dauer auch funktioniert.
Das Konzept des AOK Fettfallenfinders basiert auf einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Hierbei steht der Genuss jedoch nicht im Hintergrund, sondern der Nutzer soll mit der Zeit lernen, auch gesunde Dinge als lecker zu empfinden und lernen, diese zu genießen. Das Ziel ist es also, nicht durch Hungern abzunehmen, sondern durch eine langfristige Ernährungsumstellung. Es gilt, unnötige Fette einzusparen und somit zu einem gesünderen Ich zu kommen. Die AOK-Experten haben, um die Anzahl der Fette in Mahlzeiten zu erkennen, Lebensmitteln mit Fettpunkten versehen, um einen übermäßigen Fettkonsum zu verhindern. Hierbei entspricht ein Fettpunkt einem ungefähren Wert von drei Gramm Fett.

AOK Fettfallenfinder

AOK Fettfallenfinder ©AOK

Anhand der Fettpunkte können die Nutzer somit nicht nur erkennen, wie fettig eine Mahlzeit wirklich ist, sondern auch, wie viel Gramm tatsächlich darin enthalten sind. Die Fettpunkte sollen den Nutzern ermöglichen, leichter den Gesundheitswert einer Mahlzeit einzuschätzen. Die App speichert die jeweiligen Fettpunkte der gegessenen Mahlzeiten und zeichnet somit den genauen Fettverbrauch auf. Das langfristige Ziel ist es, die Anzahl der verbrauchten Fettpunkte zu verringern und somit das Gewicht zu reduzieren. Die AOK Fettfallenfinder-App kann jedoch noch mehr: Sie motiviert gleichzeitig zu mehr Fitness und Bewegung. Außerdem bietet die AOK eine ständige Begleitung in der Abnehmphase an, damit die Nutzer auch in schweren Zeiten nicht alleine dasteht, sondern sich betreut fühlt.

Das Interface des AOK Fettfallenfinders ist einfach zu bedienen und selbsterklärend. Neben allgemeinen Informationen zur App und Fettspartipps lassen sich ein Einkaufscoach sowie eine Einkaufsliste finden, die es ermöglichen, bereits im Geschäft die größten Fettsünden zu vermeiden. Im Fetttagebuch können die Nutzer, aufgeteilt auf die einzelnen Mahlzeiten, die jeweiligen Fettpunkte eintragen. Die Eintragungen werden hier gespeichert und zu einer Wochen- sowie Monatsansicht zusammengefügt, sodass der Nutzer den Überblick behält und das eigene Verhalten analysieren kann. Ebenfalls enthalten ist ein Schrittzähler sowie ein Fitnesstagebuch, in dem sportliche Aktivitäten festgehalten werden.
Ein Rezeptbuch rundet das Angebot des AOK Fettfallenfinders ab und macht die App zu einem Allround-Talent.

Was kostet die App?

Der Download des AOK Fettfallenfinders ist kostenlos. Allerdings lässt sich das Programm lediglich 30 Tage kostenlos testen und ausprobieren. Der Nutzer hat in diesen 30 Tagen die Möglichkeit, die App und das Programm des Fettfallenfinders kennenzulernen und sich einzufühlen. Nach diesen 30 Tagen muss, um das Programm weiter ausführen zu können, eine Anmeldung beim AOK-Programm „Abnehmen mit Genuss“ erfolgen. Hierbei handelt es sich um ein Abnehmprogramm der AOK, das über den AOK Fettfallenfinder hinausragt und insbesondere durch eine persönliche Beratung überzeugt. Die Betreuung von Seiten der Mitarbeiter der AOK bezieht sich hierbei nicht nur auf eine grundlegende Motivation, sondern auch auf die Erstellung von richtigen Ernährungs- und Trainingsplänen. Die Nutzer werden bei jedem einzelnen Step begleitet, können Nachfragen stellen und sich jederzeit mit den Mitarbeitern des Programms austauschen. Eine Online-Community schweißt die Nutzer zudem zusammen und ermöglicht es, sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen und von den eigenen Erfahrungen zu berichten. Hier können beispielsweise auch aktive Sportgruppen gebildet oder Rezepte ausgetauscht werden.
Die kosten für das Programm „Abnehmen mit Genuss“ liegen bei 79,90 Euro für Teilnehmer anderer Krankenversicherungen und 49,90 Euro bei AOK-Versicherten. Hierbei besteht, bei Beendigung des Programms für AOK-Versicherte auch die Möglichkeit, sich den Betrag rückerstatten zu lassen. Der Erfolg des Programms ist hierbei nicht ausschlaggebend, sondern lediglich die vollständige Beendung aller Aufgaben und Abschnitte. Die Preise verstehen sich für insgesamt 12 Monate Programmnutzung.

Wer nicht an einem Online-Programm interessiert ist, kann das Programm ebenfalls als Brief-Kurs abonnieren. Hierbei werden alle Tipps per Post an den Nutzer geschickt. Der Nachteil hierbei liegt natürlich in der fehlenden Online-Community und in der Möglichkeit, die Einkaufslisten sowie das automatische Fettfallentagebuch zu nutzen.

Für welche Systeme wird die App angeboten?

Der AOK Fettfallenfinder ist sowohl für iOS-Geräte als auch für Android-Geräte erhältlich. Die App kann beispielsweise im Apple-Appstore untergeladen werden oder im App-Store der jeweiligen Android-Geräte. Hierbei ist die App nicht nur auf Smartphones, sondern auch auf Tablet-PCs, wie beispielsweise einem iPad, zu verwenden. Dies ermöglicht die möglichst weite Verbreitung der App und einen guten Zugriff von überall auf das Programm. Nutzern ist es somit möglich, die App auf den verschiedenen Mobile Devices zu installieren und sich anzumelden. Die Apps synchronisieren den Fortschritt kontinuierlich.