Weniger Kohlenhydrate
Die Deutschen werden immer dicker, obwohl sie sich über ihre Ernährung doch schon ein wenig Gedanken machen. Doch was viele nicht wahr haben wollen: ihre geliebten Kohlenhydrate, vor allem Zucker oder Stärke aus Weißmehl, sorgen für Übergewicht und Unwohlsein, für Krankheiten und einen früheren Tod.
Dabei muss man gar nicht völlig auf sie verzichten, nur das Level stark herunterschrauben. Und das ist einfacher, als man denkt. Wer gern Cola oder andere Softdrinks trinkt, sollte einmal versuchen, ob sie nicht auch verdünnt schmecken, mindestens im Verhältnis 3 Teile Wasser zu 1 Teil Softdrink. Auch Säfte mischt man besser mit Wasser oder ungesüßtem Tee. Ich finde sowieso, dass der Eigengeschmack von Tee und Kaffee zugrunde geht, wenn man Zucker oder andere Süßungsmittel zufügt. Das belastet nicht nur den Körper, sondern verändert auch den Geschmackssinn auf der Zunge.
Bei der Zubereitung von Pasta oder Reis beispielsweise, lässt sich die Kohlenhydratmenge ganz einfach reduzieren, indem man doppelt soviel Gemüse wie Nudeln oder Reis nimmt. Einfach zusammen kochen und ab auf den Teller. Gemüse macht satt und ist auch durch die Ballaststoffe und sekundären Pflanzenstoffe auch noch gesünder. Kartoffelbrei lässt sich viel kalorienärmer gestalten, wenn man die Hälfte durch Karotten, Blumenkohl oder Brokkoli ersetzt. Das schmeckt besonders gut und ist abwechslungsreich, so wird es nie langweilig in der Küche.
Wer auf sein Dessert nicht verzichten will, kann es vielleicht öfter mal mit einem leckeren frisch gemachten Obstsalat probieren. Für die Süße sorgen Bananen oder Trauben, zusammen mit Orangen, Erdbeeren und Äpfeln sind sie eine gesunde Alternative zu Puddings oder Cremes.
