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Stress als Dickmacher

Wenn wir die Pfunde gerade abgestoßen haben, wollen wir sie natürlich nicht postum wieder auf unseren Hüften sehen. Doch der böse Feind der guten Figur lauert überall: Stress. Hat man ihn, so wird im Körper Cortisol ausgeschüttet, das nach Traubenzucker verlangt und unglaublich Appetit macht auf alles Süße, was in greifbarer Nähe ist.

Doch wie überwindet man den Schweinehund und lässt die Tafel Schokolade liegen? Gegen akuten Stress hilft eine vollreife Banane. Sie besitzt viel Traubenzucker und Serotonin, was die Nerven beruhigt. Vorbeugend können Hülsenfrüchte helfen. Zwei bis drei Mal pro Woche Linsen, Erbsen & Co. stärken die Nerven durch B-Vitamine, Kalzium und Magnesium. Auch Kürbiskerne knabbern hilft gegen Stress und wirkt sogar noch förderlich auf die Fettverbrennung. Ein Esslöffel täglich reicht schon aus. Auch Erdnüsse wirken beruhigend, doch auch nur in Maßen, denn sie enthalten sehr viel Fett. Auf die Schokolade sollte man dennoch nicht ganz verzichten. Wenns gar nicht anders geht, ruhig mal ein Stück nehmen, solange es beim gelegentlichen Naschen bleibt.

Wer aktiv etwas gegen seinen Stress tun will, sollte sich Ruheoasen schaffen. Es ist ungemein wichtig, sich Auszeiten zu gönnen, in denen man ein Buch liest oder eine heiße Tasse Tee trinkt. Wenn man zu Mate Tee greift, wird gleichzeitig auch das Hungergefühl ein wenig gelindert. Außerdem ist Bewegung angesagt. Ausdauersport ist nicht nur gut für die Fettverbrennung, sondern auch, um die lästigen Stresshormone aus dem Blut zu bekommen. Nach etwa 30 min schüttet der Körper Glückshormone aus, daher drei bis vier Mal pro Woche laufen, radeln oder schwimmen. Aber auch das allseits beliebte Yoga und das trendige Thai Chi nehmen den Stress aus dem Alltag, genauso wie Pilates oder das autogene Training.

Man muss nicht in die Stressfalle tappen, wenn man sich und seinen Körper gut vorbereitet und in stressigen Situationen einen kühlen Kopf behält und den Schweinehund gar nicht erst raus lässt.

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