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Pflanzliches Fett

Auch ich war jahrelang der Meinung, pflanzliche Fette seien gesünder als tierische. Was ich nicht wusste: es kommt auf die Verarbeitung der Fette an. In der heutigen Zeit, im Industriezeitalter, werden viel zu viele gesättigte Omega-6-Fettsäuren verarbeitet, in Lebensmitteln wie Kekse und Margarine. So landen auf unseren Tellern viel zu viele gesättigte statt ungesättigte Fettsäuren, die uns das Leben schwer machen. Ein Verhältnis gesättigt zu ungesättigt von 4:1 wäre laut der Ernährungswissenschaft optimal, der zeit sieht es wohl eher nach 20:1 aus.

Auch die Werbung suggeriert uns viele angeblich gesunde Sachen, doch bei genauerer Betrachtung enthalten auch diese sehr viele gesättigte Fettsäuren. Am Beispiel von Öl lässt sich das besonders gut nachvollziehen. Distelöl ist neben Sonneblumen- und Maiskeimöl eines der Öle, die man tunlichst meiden sollte, da sie sehr viele gesättigte Fettsäuren enthalten. Viel gesünder, weil viel mehr ungesättigte Fette, sind Leinöl, Oliven- oder Rapsöl.

Ganz besonders schlimm sind Frittierfette, denn beim Frittieren entstehen gefährliche Transfettsäuren, die nicht nur Herz-Kreislauf-Kranheiten verursachen, sondern auch ganz schnell unseren Cholesterinspiegel erhöhen. Es entsteht nicht nur krankmachendes LDL-Cholesterin, sondern gutes HDL-Cholesterin wird auch noch zerstört. Also lieber ohne Fett in den Backofen als in die Fritteuse. Ebenfalls schlecht für den Cholesterinspiegel sind Weißmehlprodukte, wie man jetzt herausfand. Aber diese sollte man in einer Diät sowieso meiden.

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