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Öl und Fett

In der Fit for fun habe ich einen kleinen Überblick über Fette und Öle gefunden, der für mich sehr viel Neuigkeiten beinhaltete. Am beliebtesten sei Olivenöl, es soll 72 % Ölsäure enthalten, die fürs Herz gesund ist. Allerdings sollte man extra natives Öl nur für die kalte Zubereitung nehmen. Butter ist auch sehr beliebt und gar nicht so schlecht wie ihr Ruf. Es wurde nämlich bei Studien kein Zusammenhang zwischen Butter und Cholesterin gefunden. Statt Butter kann man auch zu Margarine greifen. Sie ist aber ein sehr industriell hergestelltes Produkt ohne wirklich ernährungswichtige Inhaltsstoffe.

Gewundert habe ich mich bei Distelöl. Das soll nämlich gar nicht so gesund sein, sondern sehr viele gesättigte Omega-6-Fettsäuren enthalten und nur ganz wenig Omega-3-Fettsäuren. Walnussöl ist stark im Kommen, es enthält mehr Omega-3 und Vitamin E. Damit kann man leider nicht braten. Frittierfett ist mal ganz out. Die Transfettsäuren sind nicht nur ungesund, sondern auch gesundheitsschädlich! Ein Tipp aus der Zeitschrift: Erdnussöl. Kann man mal probieren.

Rapsöl ist das Nonplusultra der modernen Küche. Gesünder als Olivenöl, zum Braten prima und kaltgepresst für die kalte Küche soll es ein wahrer Gesundheitschampion sein. Im Gegensatz zum allseits beliebten Sonnenblumenöl, das schied wie das Distelöl ziemlich schlecht ab. Sahne ist hingegen gar nicht so schlecht, enthält die Vitamine A, D und Betacarotin, leider auch Milchfett. Wenn man es aber mit saurer Sahne mischt, die wesentlich leichter ist, lebt man schon wieder gesünder. Ganz ungesund hingegen ist Schmalz. 100 % Fett und nichts weiter, also besser die Finger davon lassen.

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