Obst
Schon im Kindergarten lernen wir, wie wichtig die tägliche Portion Obst für unsere Gesundheit und unsere Abwehrkräfte ist. Interessant ist es doch aber, auch einmal etwas mehr über verschiedene Obstsorten zu erfahren.
Wusstest du eigentlich, dass die Erdbeere – die im Übrigen zu den Nüssen zählt, jedoch aufgrund ihrer Beschaffenheit eher als Obst bezeichnet wird – schon vor gut 6.000 Jahren gesammelt und verzehrt wurde? Sie gilt als eine der nährstoffhaltigsten Fruchtsorten. Neben vielen verschiedenen Vitaminen enthält sie insgesamt an die 300 verschiedene Wirkstoffe. Erdbeeren sollte allerdings möglichst bald nach dem Pflücken verzehrt werden, da sonst schnell viele der vorhandenen Nährstoffe verloren gehen. Kiwis – Früchte, die erst Anfang des 20.Jahrhunderts ihren Weg in die westliche Welt fanden – gelten als besonders Vitamin-C-haltig. In Kiwis ist der Anteil an Vitamin C rund zweimal so hoch, wie in anderen Zitrusfrüchten. Besonders lecker sind sie, wenn sie relativ weich sind. Dazu müssen Kiwis nicht schon unbedingt weich gekauft werden, sie können durchaus zu Hause nachreifen und werden dadurch weicher.
Die Banane gilt als Energiespender schlechthin, da sie einen hohen Fruchtzuckeranteil besitzt. Sie ist oftmals bevorzugter Snack bei Sportlern, um ein drohendes Leistungstief aufzufangen. Eine der vielfältigsten Obstsorten ist sicherlich der Apfel, denn ihn gibt es weltweit in ungefähr 20.000 verschiedenen Sorten. Während der Genuss bestimmter Obstsorten früher Saisonabhängig war, so findet man heute auch Obst, welches gerade keine Saison hat, in den Supermarkt-Regalen. Diese sind dann entweder importiert aus Ländern, in denen die Früchte gerade gereift sind, oder sie entstammen großen Gewächshäusern.
Wichtig ist beim Verzehr von Obst, dieses prinzipiell vorher gut mit Wasser abzuspülen, da heutzutage viel mit giftigen Pflanzen- und Insektenschutzmitteln gearbeitet wird, um das Obst vor dem Verfaulen zu bewahren.
