Kalorienbewusst grillen

Kalorienbewusst grillen
Fangen wir mit dem Ungesunden an. Das Häufigste, was auf den Grill kommt, ist die Bratwurst. Doch die ist ziemlich fettig. Die grobe Wurst ist meist vom Schwein, die feine vom Rind. Auch Geflügelbratwurst gibt es, diese haben natürlich viel weniger Kalorien. Wer sich dennoch eine Bratwurst gönnen will, sollte sie pur essen ohne zusätzliche Kohlenhydrate wie Kartoffelsalat oder Brötchen.
Auch Spareribs sind Kalorienschleudern. Die Rippen aus Lamm- oder Schweinefleisch enthalten sehr viel Fett. Wenn sie trotzdem auf den Grill sollen, empfiehlt es sich, sie vorher zu kochen, so dauert das Grillen nicht so lange und sie werden nicht schwarz. Die typische Marinade sollte erst kurz vor Ende der Grillzeit aufgetragen werden, sie verbrennt sonst. Diese Marinade enthält typischwerweise Honig und somit schon Kohlenhydrate, also auch bei Spareribs lieber auf Beilagen verzichten.
Im Kommen sind auch selbstgemachte Grillburger. Das Augenmerk sollte hier aber auf selbstgemacht liegen, also auch das Grillfleisch, denn so kann man viele Kalorien sparen. Übliche Burger sind aus Schweine- oder Rindfleisch. Wenn man Geflügel oder Tartar nimmt, spart man Unmengen an Fett. Noch ein kleiner Tipp: Mische das Fleisch mit Quark im Verhältnis 5:1, so bekommst du mehr Eiweiß und weniger Fett. Auf den Kohlenhydratgehalt des Brötchens sollte natürlich auch geachtet werden.
Schweinekotelett wird immer mit Knochen verkauft. An diesen sitzt ein saftiges Stück Schweinefilet, allerdings mit einem meist dicken Fettrand. Zum Grillen sollte das Fett noch am Fleisch bleiben, das gibt dem Kotelett einen herrlich saftigen Geschmack, beim Essen allerdings den Fettrand lieber entfernen, er besteht nur aus gesättigten Fettsäuren und hat damit sehr viele unnötige Kalorien. Schweinefleisch enthält außerdem viel Eisen, man kann sich also ab und zu mal ein Stück gönnen.
Das teuerste Grillstück ist wohl das Rinderfilet. Es enthält Vitamin B 12 und genau wie Schweinefleisch viel Eisen. Jedoch ist hier das Verhältnis von Fett und Eiweiß ausgeglichener. Doch es will auch richtig gegrillt werden. Anfangs scharf und niedrig über der Flamme kurz anrösten, dann weiter oben durchgaren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Das Beste habe ich mir zum Schluss aufgehoben. Puten- oder Hähnchenfilet sind neben Fischfilet die wohl kalorienärmsten Grillsachen. Da kann man auch getrost mal einen Löffel Kartoffelsalat mehr auf den Teller tun. Damit das Fleisch nicht so trocken wird, darf es gern mariniert werden. Die Marinade am besten selbst herstellen, bei Fertigprodukten gibt es wieder haufenweise Zusatzstoffe auf den Teller.
Geflügel und Fisch sind die absoluten Gewinner der Grillsaison und passen hervorragend zu gegrilltem Gemüse und leichten Salaten in einer Diät.
