Abnehmen per OP
Manche Menschen schaffen es nicht von sich aus, eine Diät durchzuhalten oder ihre Ernährung komplett umzustellen, manchmal ist auch eine Krankheit Schuld am Übergewicht. Da können verschiedene operative Methoden Abhilfe schaffen.
Da wäre zum Beispiel der Magenballon. Hier bleibt der Magen in voller Größe erhalten, es wird ein Silikonballon eingesetzt, der mit einer Kochsalzlösung gefüllt ist. Er füllt einen Großteil des Magens aus und hilft so, schneller satt zu werden. Allerdings kann er wegen der angreifenden Magensäure nur ein halbes Jahr drin bleiben.
Auch beim Magenband, einem mit Kochsalzlösung gefüllten Schlauch, bleibt der Magen als Ganzes erhalten. Durch einen Regler in der Haut kann man das Band enger oder weiter stellen und es kann wieder vollständig entfernt werden, wie der Magenballon.
Schon etwas drastischer ist der Eingriff bei einem Magenbypass. Hier wird der Magen in einer Operation verkleinert und der Dünndarm drastisch gekürzt, auf einen Meter bis 50 Zentimeter. In diesem kurzen Verdauungstrakt kann natürlich die Nahrung nur schlecht verdaut werden, daher nimmt man zwar ab, es fehlen aber wichtige Mineralstoffe, die als Nahrungsergänzung eingenommen werden müssen.
Etwas weniger stark eingreifend aber dennoch bleibend ist die Methode des Schlauchmagens. Hier wird ebenfalls ein Großteil des Magens entfernt, der Darm jedoch bleibt unberührt. Für diese Methode gibt es allerdings noch keine Langzeitstudien, doch soll sie schonender sein als der Bypass. In jedem Fall ist diese Operation genauso irreversibel wie der Bypass, man muss also sein ganzes Leben danach mit dem verkleinerten Verdauungssystem leben.

Diese Methoden finde ich für sehr drastisch. So wäre das am einfachsten – eine OP machen und alles ist erledigt.